Haubner: Novelle des IG-Luft beugt Wettbewerbsnachteilen für österreichische Betriebe vor

Ausgewogenes Maßnahmenpaket im Interesse von Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft

Wien, 09. Juli 2010 (OTS) - "Mit den in dieser ausgewogenen
Novelle enthaltenen Maßnahmen wird sowohl dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung, dem Umweltschutz als auch den Interessen des Wirtschaftsstandortes Österreich Rechnung getragen", sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner zur heute, Freitag, im Plenum des Nationalrats beschlossenen Novelle des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L). Aus Sicht der Wirtschaft sei zu betonen, dass die in der Novelle enthaltenen Änderungen dem Entstehen von überbordenden Wettbewerbsnachteilen für Betriebe vorbeugen würden, "was gerade in einer Phase der beginnenden konjunkturellen Erholung eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften mit Blick in die Zukunft" sei, so Haubner weiter.

Darüber hinaus ermögliche die Novelle, dass neben wichtigen Investitionen in Betriebsansiedelungen bzw. -erweiterungen auch Infrastrukturvorhaben realisiert werden könnten. "Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrad unserer Wirtschaft darstellen, können durch die Änderungen im IG-L in vielen Bereichen aufatmen. So wird etwa weiterhin der Werkverkehr ermöglicht und damit die Lebensader gerade vieler kleiner Betriebe aufrecht erhalten", betont der Generalsekretär.

Ein weiterer, wesentlicher Schritt sei die Angleichung der österreichischen Grenzwerte für die Luftschadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid an die Grenzwerte der EU. "Damit fällt endlich eine für österreichische Betriebe wettbewerbsverzerrende Hürde weg", zeigt sich Haubner zufrieden. Gleichzeitig sei auch auf die in der IG-L-Novelle enthaltene Etablierung eines Vorwarnsystems hinzuweisen, welches die rechtzeitige Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Gefahr einer Grenzwertüberschreitung ermögliche. "Insgesamt enthält diese Novelle ein Maßnahmenpaket, das sowohl gesundheits-, umwelt-, als auch wirtschaftspolitische Notwendigkeiten berücksichtigt und klare Antworten auf die entsprechenden Herausforderungen gibt", so der Wirtschaftsbund-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 30
m.leithner@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001