LH Dörfler fordert BM Fekter härteres Durchgreifen bei Asylwerbern

Kriminalitätsstatistik grundsätzlich positiv, aber dringender Handlungsbedarf gerade bei Asylwerbern

Klagenfurt (OTS/LPD) - Grundsätzlich positiv bewertet Landeshauptmann Gerhard Dörfler die heute, Freitag, von Innenministerin Maria Fekter präsentierte Kriminalitätsstatistik, wonach in Gesamtösterreich die Zahl der strafbaren Handlungen um zehn Prozent zurückgegangen ist. "Der Innenministerin ist es durch Schwerpunktmaßnahmen gelungen, gegen Kriminelle und besonders Banden aus dem Osten härter durchzugreifen und somit die Sicherheit in Österreich zu erhöhen", meinte Dörfler.

Leider zeichnen jedoch die Zahlen aus Kärnten kein vergleichbar positives Bild. Bei einer Reduktion der strafbaren Handlungen von lediglich 2,2 Prozent in unserem Bundesland könne laut Dörfler in keinster Weise von einer Positivmeldung gesprochen werden. "Auch wenn in Kärnten die Zahl der Vorfälle leicht rückgängig ist, gibt es besonders im Bereich der Asylwerber ein verstärktes Auftreten von Kriminalfällen, die das Innenministerium bisher nicht in den Griff bekommen hat", kritisierte Dörfler, der damit besonders auf die Vorfälle mit Asylwerbern in Villach aufmerksam macht.

"Nachdem es den zuständigen Exekutivbehörden über Monate hinweg nicht gelungen ist, die besagte Tschetschenen-Bande hinter Schloss und Riegel zu bringen, und somit viele Kinder und Jugendliche in Villach nach wie vor der Gefahr ausgesetzt sind, erpresst und misshandelt zu werden, fordere ich die zuständige Ministerin Maria Fekter dringend auf, unverzüglich in dieser Angelegenheit im Sinne der Sicherheit der Kärntner Bürger hart durchzugreifen", sagte Dörfler. Es sei zudem unverständlich, wie derartig kriminelle Asylwerber nach wie vor einen Aufenthaltstitel in Österreich erhalten können und nicht unverzüglich in ihre Heimat abgeschoben werden.

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