FPÖ-Gudenus zu Kriminalstatistik: Temporäre Schwerpunktaktionen helfen nur kurzfristig

Freiheitliche Überzeugungskraft wirkt - nun auch ÖVP für einen Sicherheitsstadtrat

Wien (OTS/fpd) - Die heute bekanntgegebene Kriminalitätsstatistik für das erste Halbjahr 2010 ist zwar vordergründig erfreulich - der Schein trügt allerdings, so heute der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus. Die stattfindenden Schwerpunktaktionen - besser bekannt unter diversen SOKO-Titeln helfen zwar vorübergehend, haben allerdings den erschütternden Nachteil, dass die Polizistinnen und Polizisten in der Bundeshauptstadt mittlerweile so derartig überlastet sind, dass das Sicherheitssystem kurz vor dem Kollaps steht. Denn wenn die Exekutivbeamten aus ganz Wien zusammengezogen werden, hinterlassen sie an ihren "Stammdienststellen" ein beängstigendes Sicherheitsvakuum und auch die Möglichkeit der Überstundenleistungen sind nur begrenzt machbar und führen auf Dauer zu einer unglaublich psychischen Belastung - was man an diversen Burn-Out Studien deutlich erkennen kann.

Die extreme Belastung und das Fehlen von mindestens 1500 Polizisten in Wien zeigt, wie wichtig die Zusammenfassung sämtlicher Wiener Ordnungsdienste zu einer eigenen Sicherheitswacht ist. Auch die Einrichtung eines eigenen Sicherheitsstadtrates - wie es die FPÖ schon in Linz möglich gemacht hat - muss endlich umgesetzt werden. Die Sicherheitswacht, welche dem neuen Sicherheitsstadtrat unterstellt wäre, würde der Bevölkerung neben der Polizei als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Recht, Sauberkeit und Ordnung zur Verfügung stehen und zudem zu einer Entlastung der Polizei führen, ist Gudenus überzeugt und meint abschließend, dass es nur so möglich sein wird auf Dauer aus dem Kriminalitätsdilemma zu kommen. (Schluss)paw

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