Coole Tipps gegen die Hitze

Hohe Hitzebelastung in Wien ab 11. Juli 2010

Wien (OTS) - Jeder Mensch leidet unter der starken Hitze im
Sommer, gerade im urbanen Bereich, wo sich zusätzlich die Luftmassen durch Verkehr, Beton und Umwelteinflüsse extrem erwärmen. Hohe Temperaturen können die Gesundheit besonders von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von Kleinkindern belasten.

Für die kommenden Tage ist laut Wetterprognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit Tageshöchsttemperaturen über 30 Grad Celsius zu rechnen. Für Samstag, 10. Juli 2010, ist mit einer geringen Hitzebelastung und ab Sonntag, 11. Juli 2010, ist mit einer hohen Hitzebelastung für Wien zu rechnen. Details dazu finden Sie unter: http://www.zamg.ac.at/wetter/prognose/wien/
und unter http://www.zamg.ac.at/wetter/ausflug/hitzeindex/

Allgemeine Empfehlungen

An heißen Tagen gilt es daher, kühlen Kopf zu bewahren. Die Wiener Landessanitätsdirektion gibt Tipps, wie man sich selbst und andere vor der Hitze schützen kann. Unangenehme Folgen einer Überhitzung, lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten verhindern.

Helle, weite Bekleidung

Menschen in südlichen Ländern sind mit heller und weit geschnittener Kleidung unterwegs. Sie schützt die Haut vor Sonne.

Täglich mindestens 2 Liter (oder mehr) trinken

Als Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser, aber auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gut geeignet. Mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte liefern zusätzlich wertvolle Vitamine. Mit dem Schweiß abgesonderte Mineralstoffe lassen sich durch Suppen oder Brühe wieder zuführen. Dagegen sollten Alkohol und koffeinhaltige Getränke wie insbesondere Kaffee und schwarzer Tee gemieden werden, weil sie zusätzlich dem Körper Wasser entziehen.

Wasserreiches Obst und Gemüse

Wer sich zum Trinken überwinden muss, kann sich auch ein wenig mit wasserreichen Obst- oder Gemüsesorten helfen. Ideal als Snack oder Nascherei zwischendurch eignen sich Melonen, Gurken, Cocktailtomaten, Erdbeeren oder anderen Sorten. Diese enthalten einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil, was ebenfalls dazu beiträgt, den Flüssigkeitshaushalt bei der Sommerhitze zu regeln.

Leichtes Essen

Fette Speisen belasten in der Hitze zusätzlich den Körper. Obst, Salate und mageres Fleisch passen besser zu heißen Tagen.

Kühlendes Wasser

Schon Pfarrer Kneipp hat es empfohlen - Handgelenke oder Unterarme in kaltes Wasser zu halten. Benetzen Sie zusätzlich Ihren Nacken und die Schläfen mit kaltem Wasser. Wo es geht ist eine Fußwanne mit kaltem Wasser eine Wohltat. Das erfrischt herrlich.

Kopf kühl halten

Den Kopf mit einer Kopfbedeckung schützen (Kappe, Sonnenhut usw.). Zu viel Sonne erzeugt Schwindel, Kreislaufprobleme und sogar Übelkeit.

Auto schattig parken

Das Auto und die Insassen sollen vor hohen Temperaturen geschützt werden. Im Schatten parken! Vor dem Wegfahren - Türen und Fenster öffnen, beim Fahren das Gebläse auf Durchlüftung stellen bzw. die Klima-Anlage verwenden.

Kinder und Tiere im Auto vor Hitze schützen

Kinder und Tiere im Auto mit einem Sonnenschutz an den Seitenfenstern vor zu großer Hitze bewahren. Besonders geeignet sind Sonnenrollos bzw. bringen Sie eine Sonnenschutzfolie an den Fenstern an. Bei Hitze im Auto sollten alle Passagiere außerdem regelmäßig trinken - auch dann, wenn dafür der eine oder andere Halt mehr eingelegt werden muss. Nie dürfen Kinder oder Tiere alleine im Wagen zurückgelassen werden - auch nicht bei ganz kurzen Pausen. Der Wagen könnte sich gerade im Sommer binnen kürzester Zeit gefährlich aufheizen.

Lüften

Öffnen Sie am Morgen alle Fenster weit und lassen Sie die kühle Morgenluft in den Raum. Wird es dann wärmer, können Sie diese wieder schließen. So bleiben die Räume eine Weile angenehm kühl. Statten Sie die Fenster mit einem Sonnenschutz aus (z.B. Vorhang, Rollo usw.). Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator gute Dienste. Er kühlt zwar nicht wirklich, macht aber die Hitze erträglicher. Allerdings müssen Räume, in denen sich Gaskombithermen oder Gasdurchlauferhitzer befinden ständig großzügig gelüftet werden, weil es bei hohen Außentemperaturen zu Abzugsstörungen der Abgase kommen kann, wodurch Kohlenmonoxidvergiftungen möglich sind.

Auskünfte erhalten Sie beim Service-Telefon 40 00-80 15, Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr oder im Internet unter www.wien.gv.at/gesundheit/sandirektion/hitzewelle.html.

Rückfragen & Kontakt:

Susanne Rother
Magistratsabteilung 15 - Gesundheitsdienst der Stadt Wien
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Thomas-Klestil-Platz 8/2, Town Town, 2. Stock, CB 16.208
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Telefon (+43 1) 40 00-852 40
Handy 0676 - 811 88 52 40
Fax (+43 1) 40 00-99-852 40
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ma15.wien.gv.at
www.wien.gv.at/ma15/index.htm

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