VP-Walter ad Grüne: "Plumpes Autofahrer-Bashing reicht nicht aus"

Funktionierende Öffis als Voraussetzung für Umweltzonen

Wien (OTS) - "Plumpes Autofahrer-Bashing, wie es die Grünen mit Vorliebe betreiben, reicht nicht aus, um Wien umweltpolitisch voranzubringen. Bevor man die von den Grünen geforderten - bei gescheiter Umsetzung durchaus sinnvollen - Umweltzonen realisieren kann, muss die Stadt Wien jedenfalls dafür sorgen, dass der öffentliche Verkehr so funktioniert, dass er eine echte Alternative zu den Autos darstellt. Denn einen Fußweg aus den Randbezirken in die innerstädtischen Bezirke werden auch die Grünen niemandem ernsthaft zumuten wollen", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, zu den heutigen Umweltzonen-Forderung der Grünen.

Walter betont in diesem Zusammenhang, dass auch die Park&Ride-Anlagen am Stadtrand als sinnvolle Alternative zum Auto gestaltet werden müssen: "Ansonsten bleibt die Verkehrspolitik der Stadt, was sie bisher ist: eine Farce. Siehe nicht funktionierendes Baustellenmanagement, siehe tägliches Stauchaos, zum Beispiel im 2. Bezirk." Der VP-Stadtrat zeigt sich aber grundsätzlich gesprächsbereit, hat er doch bereits vor zwei Jahren den Vorschlag von Umweltzonen in die Diskussion eingebracht: "Hier könnten ÖVP und Grüne sicher an einem Strang ziehen, um die behäbige SPÖ dazu zu bringen, über eine sinnvolle Umsetzung eines Umweltzonen-Modells zumindest nachzudenken. Und vielleicht riskiert die Stadt Wien ja auch einmal einen Blick über den Tellerrand und holt sich internationale Experten aus Städten, in denen dieses Modell funktioniert. Leider ist Nachdenken im Bereich der Umweltpolitik nicht gerade eine Stärke der SPÖ und der amtierenden Umweltstadträtin", schließt Walter.

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