BZÖ-Haubner: 1,5 Milliarden weniger für die Familien sind Skandal

ÖVP-Marek als Totengräberin der Familienförderung

Wien (OTS) - Die heute aus dem Familienministerium
durchgesickerten Kahlschlagpläne bei den Familien rufen die ehemalige Familienministerin und BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner auf den Plan. "1,5 Milliarden wollen ÖVP und SPÖ bei den Familien einsparen. Das ist ein Skandal. Nachdem nach den Landtagswahlen die Familien durch die Steuererhöhungen massiv belastet werden, kürzt die Regierung auch noch die Unterstützungen. Damit trifft man genau die Jungen und sozial Schwächeren. Junge Familien die sowieso jeden Cent zweimal umdrehen müssen und sich eine Existenz aufbauen. Gerade die ÖVP mit der verantwortlichen Staatssekretärin Marek begibt sich mit diesem Anschlag auf die Familien in die soziale Tiefkühltruhe", so Haubner.

Die Zahlen laut Tageszeitung HEUTE: 2011 werden die Ausgaben für Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld um 235 Millionen Euro gekürzt - das entspricht jener Summe die für 139.000 Kinder jährlich ausbezahlt wird. 2012: 376,1 Millionen Euro, 2013: 436,9 Millionen und 2014 nochmals 484,5 Millionen. In Summe ein Kahlschlag von unglaublichen 1.500 Millionen Euro. "Gerade ÖVP-Staatssekretärin Marek spricht in ihren Sonntagsreden immer vom hohen Stellenwert der Familien und betätigt sich jetzt als Totengräberin der Familienförderung. Alles was das BZÖ gegen den Widerstand der ÖVP in unserer Regierungszeit für die Familien erreicht hat, wird jetzt von ÖVP und SPÖ wieder zu Grabe getragen. Das BZÖ wird sich wehren und alle parlamentarischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um diesen Anschlag auf die Familien zu verhindern", so Haubner.

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