Martkamt: Kein Klebefleisch in Wien

Wien (OTS) - Im Mai 2010 ist in Deutschland sogenanntes "Klebefleisch", das als Schinken vermarktet wurde, aufgetaucht. Es handelte sich hierbei um kleine Fleischteile, welche mittels Thrombin, einem Zusatzstoff, zusammengeklebt wurden. Dieser Herstellungsweise wurde vom EU-Parlament keine Zustimmung erteilt. Als Schinken darf demnach nur gewachsenes Muskelfleisch bezeichnet werden. ****

Um sicherzustellen, dass in Wien kein Klebefleisch verkauft wird, führte die Wiener Lebensmittelkontrolle, das Wiener Marktamt, im Mai 2010 eine Schwerpunktaktion durch. Es wurden verschiedene Lebensmittelbetriebe kontrolliert und dabei acht Verdachtsproben entnommen und der AGES als untersuchendes Labor übermittelt. Nunmehr liegen die Gutachten vor: Es wurde keine Probe als "Klebefleisch" beanstandet.

"Strenge Kontrollen in Handel und Gastronomie garantieren hohe Lebensmittelqualität. Darauf können sich die WienerInnen verlassen", betont KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger.

Nähere Informationen gibt es bei der kostenlosen Lebensmittel-Hotline unter der Wiener Telefonnummer 4000-8090. Die Hotline ist Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr, Samstag zwischen 9 und 17 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr erreichbar. (Schluss) lac

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