FPÖ-Winter: Nacktpapst-Ausstellung in Weiz ist Religionsbeleidigung

Würde jemand Mohammed oder Moses so darstellen, wäre es wohl ein Fall für die Justiz

Wien (OTS) - Anfang August soll eine nackte Papst-Skulptur in der oststeirischen Stadt Weiz zur Schau gestellt werden. Die Leihgabe aus Deutschland wird das örtliche Kunsthaus vermutlich für längere Zeit zieren, nachdem die geschmacklose Figur im Nachbarland offensichtlich kaum mehr Anklang findet.

Für die Grazer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dr. Susanne Winter ist die Abschiebung nach Österreich kein Zufall. "Die geplante Ausstellung des so genannten Nackt-Papstes in Weiz ist ein weiterer Höhepunkt der Angriffsserie gegen die katholische Kirche. Die Bandbreite dieser Serie zieht sich von den Jesus-Comics des Karikaturisten Haderer über die Darstellung des Papstes als Affen durch den Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ) bis hin zur geplanten Kunstausstellung in Weiz." Für Winter ist die Nacktpapst-Ausstellung eine besonders perfide Form der Religionsbeleidigung, weil sich der Künstler sehr wohl auf den heiligen Vater bezieht, allerdings zu Zeiten des Konstanzer Konzils (1414-1418). Die Optik der Figur soll Papst Martin V. nachempfunden sein, der zu dieser Zeit in Amt und Würden war.

Laut Winter wäre ein derartige Verunglimpfung anderer Religionen in Österreich nicht denkbar. "Wenn jemand Mohammed oder Moses nackt darstellen würde, wäre der Aufschrei der politisch korrekten Gesellschaft groß. Auch die Justiz würde im Gegensatz zu manch christenbeleidigenden Darstellungen gesteigertes Interesse an der Verfolgung der Täter zeigen. Die Mohammed-Karikaturen haben schließlich gezeigt, wie schnell die künstlerische Freiheit vorbei sein kann", argumentiert die freiheitliche Abgeordnete.

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