Verein ÄrzteService warnt: Ärztegesetz darf nicht zum politischen Spielball werden

Wien (OTS) - "Die Gesundheit der Österreicher und das Handeln der österreichischen Ärzte, die für die Gesundheit zu sorgen haben, sollten nicht zum Marktplatz der politischen Parteien werden", warnt Gerhard Ulmer vom Verein ÄrzteService. Der Verein hatte als erster vor einer gewaltigen Kostenexplosion im Zusammenhang mit der unlimitierten Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte, die heute im Parlament beschlossen werden soll, gewarnt. Es wären bis zu 50.000.000 Euro Mehrkosten möglich, die die Ärzte belasten und diese würden wohl die Patienten zu tragen haben.

"Wir haben auf die Fehler im Gesetz aufmerksam gemacht. Wir freuen uns, dass die Versicherungswirtschaft und nun auch die Ärztekammer unserer Argumentation folgen. Leider sehen es die Politiker noch nicht einheitlich gleich. Gleich als erstes hat die FPÖ die Warnungen von ÄrzteService aufgegriffen und - mit Ihrem Gesundheitssprecher Karlsböck - die Gefahren einer Kostenexplosion erkannt. Die ÖVP hat nach langem Zögern offenbar die Linie des Ärztevereins akzeptiert. Lediglich die SPÖ mauert noch und versucht mit unverständlichen Argumenten ihrem Gesundheitsminister, der das Gesetz zu verantworten hat, die Stange zu halten. Sabine Oberhuber, Gesundheitssprecherin der SPÖ leistet dem gesamten Gesundheitssystem einen Bärendienst wenn sie an der völlig unnötigen unlimitierten Berufshaftpflicht für Ärzte festhält. Der Verein ÄrzteService hofft darauf, dass auch die SPÖ heute noch umschwenkt und einer Änderung zustimmt. Der Verein schlägt vor, dass die Haftungssumme von je 3.000.000 Euro mit max. drei Mal pro Jahr gedeckelt wird.

Rückfragen & Kontakt:

Judith Zingerle M.A.
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 01 402 68 34
office@aerzteservice.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASD0001