SPÖ Kaiser: Allmachtsgelüste von FPK-Obmann Scheuch treffen nun auch Parteikollegen Dörfler

Meinungsverschiedenheiten in der Ortstafel-Causa zeichnen eindeutiges Bild vom schwelenden Zwist in FPK. Leicht fortschrittliches Denken von Dörfler gibt Grund zur Hoffnung.

Klagenfurt (OTS) - "Das ausgerechnet FPK-LH Gerhard Dörfler mit seiner Meinung, über die Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln in den betreffenden Gemeinden per Bürgerbefragung abstimmen zu lassen, und nicht zwingend über eine Minderheitenfeststellung, ein in leichten Zügen erkennbares fortschrittliches Denken erkennen lässt, verwundert und gibt Anlass zur Hoffnung", kommentiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser eine entsprechende Aussage Dörflers gegenüber der APA.

Dass aber just Dörflers Parteifreund, FPK-Obmann Uwe Scheuch, ausrückt und Dörflers Aussage als Privatmeinung zurückpfeift, zeichne ein eindeutiges Bild vom schwelenden Zwist innerhalb der FPK. "Offensichtlich scheut der FPK-Obmann auch nicht davor zurück, mit seinen Allmachtsgelüsten, mit denen er bereits über 7000 KABEG-Mitarbeiter, Gemeinde- und Städtebund, Ärztekammer und Sozialpartner vor den Kopf gestoßen hat, seinen Parteifreund Dörfler in die Schranken zu weisen", so Kaiser.

"Die Kärntnerinnen und Kärntner wollen jedenfalls eine Lösung dieser Frage. Deswegen nimmt die SPÖ Kärnten den Vorschlag Dörflers wohlwollend als Bereitschaft alte, verstaubte Denkmuster abzulegen und den Blick für die Zukunft zu öffnen zur Kenntnis", so Kaiser der abschließend betont, an einer vernünftigen Lösung in Gesprächen mit Bundeskanzler Werner Faymann, dem neu gewählten Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko sowie den Vertretern der Konsensgruppe und auch mit LH Dörfler mit zu arbeiten.

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