ÖH: Fischer muss sich für ausfinanzierte Hochschulen einsetzen

Einfrieren der Kapazitäten keine Lösung

Wien (OTS) - Bundespräsident Heinz Fischer hat in seiner heutigen Angelobungsrede einen geregelten Hochschulzugang und eine optimale Auslastung der vorhandenen Kapazitäten gefordert. "Der Bundespräsident muss sich weiterhin für eine bessere Finanzierung der Hochschulen einsetzen, so wie er es schon Ende Mai in der ORF Sendung Report getan hat", reagiert Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam auf die Aussagen Fischers. "Wir müssen an den Kapazitäten arbeiten und sie erweitern. Einen unzufriedenstellenden Status mit zu wenig Studienplätzen zu konservieren ist keine Lösung", so Wallerberger weiter.

"Wir brauchen endlich eine Prioritätensetzung in der Budgetpolitik -es darf nicht mehr weiter gespart werden wenn es um unsere Zukunft geht", bekräftigt Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH. "Fischer muss dahingehend weiterhin Druck ausüben und sich dafür einsetzen, dass allen ein Studium ermöglicht wird, die das wollen. Der Sparkurs von Ministerin Karl und das angekündigte Einfrieren des Hochschulbudgets ab 2012 bewirken das genaue Gegenteil", so Müller weiter.

"Heinz Fischer hat sich in seiner Zeit als Studierendenvertreter selbst für den freien Hochschulzugang eingesetzt. Wir hoffen er vergisst das nicht und vertritt dieses Prinzip weiterhin!" mahnen Thomas Wallerberger und Mirijam Müller. "In einem System mit viel zu wenig Studierenden und AkademikerInnen wäre alles andere eine Katastrophe."

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