FPÖ-Karlsböck zu Oberhauser: Äpfel sind keine Birnen!

Wien (OTS) - "Bei der Diskussion über die Ärztehaftpflichtversicherung dürfte SPÖ-Gesundheitssprecherin Oberhauser die Sachlage nicht ganz verstanden haben", vermutet der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck, der sich nicht anders erklären kann, dass Oberhauser Äpfel mit Birnen verwechselt.

Wenn nämlich die SPÖ-Gesundheitssprecherin den Vergleich zwischen KFZ- und Ärztehaftpflichtversicherung bemühe, so sei sie dezent darauf hingewiesen, dass es in Österreich deutlich mehr Autos als Ärzte gebe und dieser Vergleich daher vitaminreich aber falsch sei, so Karlsböck. Bei derartig wenigen Versicherungsnehmern, wie den Ärzten, sei eine Ausweitung der Versicherungssumme ins Unendliche -wie dies geplant ist - schlicht und einfach nicht finanzierbar, klärte Karlsböck auf. Die Versicherungen müssten nämlich ihr deutlich erhöhtes Risiko bei internationalen Rückversicherungs-Unternehmen rückversichern, was die Prämien in Österreich explodieren lasse.

Konkret rechne man etwa bei einzelnen Fachbereichen, wie etwa der Frauenheilkunde, dass hier die Jahresprämie rund 40.000 Euro betragen werde. "Das ist eine Steigerung um das 30-fache - im Gegensatz zur derzeitigen Prämie", so Karlsböck. Damit sei zu befürchten, dass zahlreiche Kolleginnen und Kollegen ihre Praxen nicht mehr wirtschaftlich weiter führen werden können, so der freiheitliche Ärztesprecher.

Abgesehen davon sei eine Ausweitung von bisher drei Fällen á 3 Millionen Euro pro Jahr, auf zukünftig 3 Millionen unlimitiert oft auf alle Fälle, unnötig, da es bislang noch nie vorgekommen sei, dass die alte Fallzahl ausgeschöpft worden sei, so Karlsböck. Effekt wäre eine Luxus-Überversicherung, die niemanden in Österreich nutze, sondern einzig die internationalen Aktionäre und Anleger frohlocken lasse, zeigte Karlsböck auf. "Ich verstehe nicht, warum die Vizepräsidentin des ÖGB internationale Finanzhaie subventionieren will", so Karlsböck.

"Ich empfehle der Frau Kollegin sich die Aussendungen der FPÖ OTS0249 vom 29.Juni und OTS0151 vom 6.Juli ausheben zu lassen, denn dort sind auch die übrigen Kritikpunkte penibel aufgeführt", so Karlsböck, der sich freut, dass auf seine Initiative jetzt Bewegung in diesen völlig unbrauchbaren Gesetzesentwurf gekommen ist.

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