ÖH Medizin Wien: Eignungstests in den medizinischen Studien absolut notwendig

Komplettabschaffung der Zugangsbeschränkungen führt zum Kollaps des Systems

Wien (OTS) - "Eine Abschaffung der derzeit bestehenden Zugangsregelungen für die medizinischen Fächer würde zum absoluten Kollaps an den Medizinischen Universitäten führen. Eine Studienanfängerzahl jenseits der 5000 ist auch bei einer kompletten Ausfinanzierung der Universität realistisch gesehen aufgrund der beschränkten Kapazitäten in den Lehrspitälern für die praktische Ausbildung an der MedUni Wien nicht durchführbar", widerspricht Stefan Konrad, Vorsitzender der Hochschülerschaft an der MedUni Wien der Meinung der ÖH-Bundesvertretung.

"Der morgen stattfindende EMS-Test ist das derzeit valideste Mittel um die erfolgreiche Studierfähigkeit der Studienwerber zu testen. Durch das freiwillige self-assesment der sozialen Kompetenzen wird zusätzlich allen Werbern die Möglichkeit gegeben, sich selbst hinsichtlich der notwendigen ärztlichen social skills zu testen. Diese Kombination stellt ein sehr gutes Selektionsverfahren dar und wird von Seiten der ÖH Medizin Wien deshalb unterstützt" führt Konrad weiter aus.

"Die Selektion vor dem Studium ist in unseren Augen das probate Mittel, um dem Ansturm auf die Medizinischen Universitäten Herr zu werden. Knock-out-Prüfungen in den ersten Semestern und verschärfende Studieneingangsphasen wie neuerdings an der WU lehnen wir ab. Mit dem derzeitigen System haben Studienwerber, die nicht zum Medizinstudium zugelassen werden noch ausreichend Zeit, sich nach Alternativen umzusehen" schließt Konrad seine Ausführungen.

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Stefan Konrad - Vorsitzender der ÖH Medizin Wien
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