FPÖ-Herbert: Akuter Personalmangel ist der Hauptgrund für Burn-Out bei der Exekutive

Wien (OTS) - "Das Problem von Burn-Out bei der Exekutive wurde von der AUF bereits im Mai 2008 durch eine repräsentative Studie eindrucksvoll dargelegt, allerdings wurde dies von Innenministerin Fekter bis dato nicht zur Kenntnis genommen", reagierte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

"Seit langen klagen Polizistinnen und Polizisten über Burn-Out-Symptome und auch in den Polizeikommanden weiß man mittlerweile, dass die Belastungsgrenze bei der Exekutive längst überschritten wurde. Allerdings wird dies nach außen hin stets in Abrede gestellt und das wahre und mittlerweile erschreckende Ausmaß der Bevölkerung verschwiegen", so Herbert.

Hauptgrund für die physische und psychische Arbeitsüberforderung der Exekutivbeamten sei der eklatante Personalmangel bei der Polizei, die damit verbundene extrem hohe Überstundenbelastung und die daraus resultierenden Probleme im sozialen und familiären Umfeld. Dazu komme, erklärt Herbert, dass durch die steigende Überalterung unserer Exekutive auch die Leistungsfähig und die Einsatzfähigkeit der Polizei zusätzlich belastet werde und daher auch aus diesem Ansatz eine erhebliche Verschärfung der Burn-Out-Problematik in den nächsten Jahren drohe.

"Es bedarf daher einer sofortigen personellen Aufstockung unserer Exekutive um mindestens 3.000 Polizistinnen und Polizisten österreichweit (alleine in der Bundeshauptstadt Wien fehlen rund 1500 Exekutivbeamte), damit nicht nur unsere Polizistinnen und Polizisten entlastet werden und damit das Burn-Out-Problem egalisiert wird sondern auch die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung auch in Zukunft jedenfalls sichergestellt ist", so Herbert abschließend.

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