FPÖ: Parlamentarische Anfrage zu Kosten und Nutzen der Zuwanderung

Alarmierende Zahlen bei den Wiener Geburten im Jahr 2009 - einheimische Kinder werden immer rarer

Wien (OTS) - In einer parlamentarischen Anfrage (5910/J vom 29.6.2010) wollen FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-NAbg. Herbert Kickl von Minister Hundstorfer ganz genau wissen, wie er zu seinen Aussagen, Zuwanderer seien Nettozahler in unser Sozialsystem, kommt.

Sämtliche Rahmenbedingungen deuten darauf hin, dass Zuwanderer mehr aus unserem Sozialsystem herausnehmen als einzahlen. Zuwanderer sind überdurchschnittlich von Armut betroffen, sind häufiger arbeitslos, weisen niedrigere Erwerbsquoten auf und beziehen häufiger Leistungen aus dem Sozialsystem. Überdies sind sowohl Durchschnittsgehälter als auch Bildung bei Zuwanderern niedriger als bei einheimischen Erwerbstätigen.

Die umfangreich begründete Anfrage mit teils unveröffentlichten Daten der Statistik Austria ist ein weiterer Schritt in Richtung Kostenwahrheit und -klarheit im Bereich der Zuwanderung aus Drittstaaten.

So sprechen beispielsweise die Geburtenzahlen aus Wien für sich:

In Wien stammten von den 17.154 Lebendgeburten im Jahr 2009 nicht weniger als 53,8 Prozent (9.228) von Müttern, die selbst im Ausland geboren wurden. Nur noch 44,8% der Mütter sind in Österreich geboren und verfügen auch über die österreichische Staatsbürgerschaft. Nicht weniger als 24,65% der Wiener Geburten 2009 stammten von muslimischen Müttern.

Bei den 11.763 ehelichen Geburten (68,6% aller Geburten - hier liegen auch Daten der Väter vor) stammten nur noch knapp über einem Viertel (25,97%) von Eltern, die beide in Österreich geboren wurden (darin sind auch Kinder von Zuwanderern der zweiten Generation enthalten). Mehr als jedes dritte ehelich geborene Kind in Wien (34,23%) hatte zumindest einen muslimischen Elternteil.

Keine Gruppe bekommt so wenige Kinder wie die österreichischen Staatsbürger. Wobei die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau bei Österreicherinnen (1,31) durch die Geburten von bereits eingebürgerten Zuwanderern angehoben werden dürfte. Die Kinderzahl der in Österreich geborenen Wienerinnen dürfte wohl im Bereich von 1,0 bis 1,1 liegen, was einer Halbierung der autochthonen Bevölkerung in jeder Generation gleich kommt.

Nachdem die Statistik Austria auf Anregung der FPÖ nun auch erstmalig die Frauenerwerbsquoten nach Geburtsland und Altersgruppen ausgearbeitet hat, können auch Rückschlüsse über die Glaubwürdigkeit der weit verbreiteten Annahme gezogen werden, dass eine höhere Erwerbsquote bei Frauen tatsächlich höhere Geburten nach sich zieht.

Die in Österreich geborenen Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren gehen zu 80% einer Beschäftigung nach. Türkinnen sind zu knapp über 40%, Frauen aus Ex-Jugoslawien zu etwa 65%, EU-Bürgerinnen zu etwa 70% werktätig, sonstige im Ausland geborene Frauen erreichen rund 58% Erwerbsquote.

Die vorliegenden Daten belegen, dass die Kinderzahl pro Frau sehr wohl mit der Erwerbsquote zusammenhängt, allerdings umgekehrt, als uns die politische Linke von Grün über Rot bis Schwarz weißmachen will. Türkinnen kommen mit 40% Erwerbsbeteiligung auf 2,7 Kinder pro Frau, Österreicherinnen mit 80% auf unter 1,3.

Diese und andere interessante Fakten können Sie der parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache betreffend "Kosten und Nutzen der Zuwanderung aus Drittstaaten für das österreichische Sozialsystem" entnehmen.

Hier der Link zur Anfrage:
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_05910/fname_190075.pdf

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