Ab 1. September gibt es die e-card auch für Empfänger der Mindestsicherung

Wien (OTS) - Mit dem parlamentarischen Beschluss zur Einführung
der Mindestsicherung und der Einbeziehung in die gesetzliche Krankenversicherung werden nun auch rund 17.000 Sozialhilfeempfänger eine e-card erhalten und können damit zu einem Vertragsarzt/ärztin ihrer Wahl gehen. Bekanntlich waren diese Menschen - weil nicht per Gesetz krankenversichert - bisher vom e-card-System ausgenommen und mussten daher mit einem "Krankenhilfeschein" zum Arzt gehen. Damit ist nach langen Diskussionen per 1. September des heurigen Jahres Schluss."Mit der versicherungsrechtlichen Gleichstellung ist die sichtbare Benachteiligung dieser Personengruppe nun vorbei", ist der stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Dr. Josef Probst, erfreut, dass das Parlament nun diese Lücke geschlossen hat.
Die Empfänger der Mindestsicherung werden noch im August jedenfalls ihre e-card per Post erhalten, sofern sie eine solche nicht schon haben.
Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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