Kriminalitätsbekämpfung: Sicherheit gestalten für Österreich

Steiermark: Klärung von zahlreichen Straftaten

Wien (OTS) - Der Erfolg gibt der Polizei Recht die österreichische Polizei hat auf die neuen Herausforderungen schnell, flexibel und vor allem erfolgreich reagiert.

Der in der ersten Jahreshälfte 2009 steigenden Kriminalität im Bereich Einbruchsdiebstähle in Wohnungen und Wohnhäuser und der Kfz-Diebstahl wurde unter anderem mit sichtbaren Maßnahmen der SOKO-Ost entgegengewirkt. Auch das vom Bundeskriminalamt ausgearbeitete Maßnahmenpaket mit intensiven Strukturermittlungen und deren konsequente Umsetzung durch die Sicherheitsbehörden zeigt eine deutliche Wirkung. "Wie uns die Zahlen in der neuesten Kriminalstatistik beweisen, greifen die Maßnahmen und Strategien", sagte General Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamts.

Auch ist in einem hohen Maße der Einsatzwille, das Engagement, das Fachwissen und die besondere Teamfähigkeit eines jeden einzelnen Polizisten und Polizistin in den Bundesländern dafür verantwortlich, dass Österreich weiterhin zu den sichersten Ländern der Welt zählt.

Beispielhaft dürfen hier einige Fälle aus dem Bundesland Steiermark angeführt werden:

Fall 1: Rumäne wollte Ex-Frau in die Luft sprengen

Mit einer Pistole bewaffnet betrat am 10. Juni 2010 ein Mann eine Bankfiliale in Nestelbach bei Graz. "Plötzlich ist der Mann vor der Bank gestanden und hat sich eine Kappe ins Gesicht gezogen", sagte ein Zeuge, der gerade am Nachbarhaus eine Wand verputzte. Sofort stürmte der Täter mit einer Pistole im Anschlag in Richtung Kassenpult. Dort legte er seine Umhängetasche ab und forderte Bargeld.

Mit dem erbeuteten Geld und der Waffe weiter im Anschlag flüchtete er aus der Bank. Nach ein paar Metern warf er die Kappe weg und stieg auf sein bereitgestelltes Fahrrad. Bis zum Friedhof Nestelbach flüchtete der 55-Jährige auf dem Drahtesel. Inzwischen hatte eine Bankangestellte bereits die Verfolgung aufgenommen. Beim Friedhof ließ der Bankräuber das Zweirad schließlich liegen und stieg in seinen Pkw um. Währenddessen notierte sich eine mutige Bankangestellte das Kennzeichen und beschrieb der Polizei das Fluchtfahrzeug.

Nur rund 15 Minuten später konnte der Deutsche in einem Waldstück in Ludersdorf bei Gleisdorf von einer Polizeistreife gestellt werden. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Tatwaffe und Beute waren noch im Auto. Dass er so rasch gefasst werden konnte, kam selbst für den 55-jährigen Räuber, der erstmals eine solche Tat beging, nicht völlig überraschend.

Als Motiv gab der deutsche Staatsbürger massive Geldnot an. In seiner Heimat war er mit einer Firma in Konkurs gegangen, deshalb wollte sich der 55-Jährige in Ungarn eine neue Existenz aufbauen. Das scheiterte aber, weil ihm keine Bank einen Kredit gewähren wollte. Darum kam der Mann auf die Idee, sich gleich selbst in einem Geldinstitut zu bedienen. Die Steiermark hatte sich der 55-Jährige für die Tat deshalb ausgesucht, weil er hier eine Bekannte hat, es sonst aber keine Bezugspunkte gibt.

Fall 2: Bankräuber nach kurzer Flucht festgenommen

Mit einer Pistole bewaffnet betrat am 10. Juni 2010 ein Mann eine Bankfiliale in Nestelbach bei Graz. "Plötzlich ist der Mann vor der Bank gestanden und hat sich eine Kappe ins Gesicht gezogen", sagte ein Zeuge, der gerade am Nachbarhaus eine Wand verputzte. Sofort stürmte der Täter mit einer Pistole im Anschlag in Richtung Kassenpult. Dort legte er seine Umhängetasche ab und forderte Bargeld.

Mit dem erbeuteten Geld und der Waffe weiter im Anschlag flüchtete er aus der Bank. Nach ein paar Metern warf er die Kappe weg und stieg auf sein bereitgestelltes Fahrrad. Bis zum Friedhof Nestelbach flüchtete der 55-Jährige auf dem Drahtesel. Inzwischen hatte eine Bankangestellte bereits die Verfolgung aufgenommen. Beim Friedhof ließ der Bankräuber das Zweirad schließlich liegen und stieg in seinen Pkw um. Währenddessen notierte sich eine mutige Bankangestellte das Kennzeichen und beschrieb der Polizei das Fluchtfahrzeug.

Nur rund 15 Minuten später konnte der Deutsche in einem Waldstück in Ludersdorf bei Gleisdorf von einer Polizeistreife gestellt werden. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Tatwaffe und Beute waren noch im Auto. Dass er so rasch gefasst werden konnte, kam selbst für den 55-jährigen Räuber, der erstmals eine solche Tat beging, nicht völlig überraschend.

Als Motiv gab der deutsche Staatsbürger massive Geldnot an. In seiner Heimat war er mit einer Firma in Konkurs gegangen, deshalb wollte sich der 55-Jährige in Ungarn eine neue Existenz aufbauen. Das scheiterte aber, weil ihm keine Bank einen Kredit gewähren wollte. Darum kam der Mann auf die Idee, sich gleich selbst in einem Geldinstitut zu bedienen. Die Steiermark hatte sich der 55-Jährige für die Tat deshalb ausgesucht, weil er hier eine Bekannte hat, es sonst aber keine Bezugspunkte gibt.

Fall 3: Frauenquartett nach Seriendiebstählen festgenommen

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark haben nach umfangreichen Ermittlungen nun vier in Salzburg wohnhafte Frauen wegen gewerbsmäßigen Diebstahles festgenommen. Die Frauen serbischer Herkunft, im Alter von 41, 43, 55 und 56 Jahren, stehen im Verdacht, seit März 2010 Bekleidung im Gesamtwert von mindestens 100.000 Euro in vier Bundesländer gestohlen zu haben.

Die Frauen fuhren mehrmals pro Woche mit dem Fahrzeug einer 41-jährigen Arbeitslosen zu Diebstouren in die Bundesländer. Danach verkauften sie die gestohlen Waren an zahlreiche Abnehmer. Mit einem Teil des Erlöses finanzierten sie ihren Lebensunterhalt. Bei den Hausdurchsuchungen konnten die Beamten 500 gestohlene Bekleidungsstücke sicherstellen. Die Zuordnung der Waren muss erst durchgeführt werden.

Nach den Einvernahmen, die Frauen waren geständig, werden über Auftrag der Staatsanwaltschaft Salzburg die 41-jährige Arbeitslose und eine 55-jährige Hausbesorgerin in die Justizanstalt Salzburg überstellt. Eine 43-jährige Hausfrau und eine 56-jährige Raumpflegerin werden nach Abschluss der Einvernahmen auf freien Fuß angezeigt.

Für nähere Informationen steht Ihnen das Landeskriminalamt Steiermark gerne zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Helmut Greiner, Oberst
Pressesprecher des Bundeskriminalamts
Tel.: 0664 813 21 28

Landeskriminalamt Steiermark
Journaldienst
Tel.: 059 133-603333

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BUK0006