Österreichisches Gedicht von jungen Menschen zur Situation in Familie und Kirche von Karlheinz HACKL

Wien (OTS) - Geh, Papa, red mit mir, sei ned so schdü, in mir gibt's, kannst da denken, a Buschgawü.

Was so passiert is da mit mir, wer waaß, kannst du da was dafür? Mi reißts halt ziemlich hin und her, waaßt, i habs schwer.

Geh, Papa, red mit mir, sei ned so schdad, sag mir, um was sa sie eigentlich draht.

A bisserl finster is de Gschicht, s' waa schee, ma machert bald a Licht, i glaub, es san net alle fair, waaßt, i habs schwer.

Geh, Papa, red mit mir, i tät gern hörn, was sa si vuagstellt hätten, die lieben Herren.

So tuan, als waa nix - ob des geht? Wannst mi fragst, Papa, i glaub ned. A Kind bin längst i nimmermehr, waaßt, i habs schwer.

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Karlheinz Hackl
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