Baustellenchaos in Wien: BZÖ verlangt Rücktritt von Stadtrat Schicker

Unterschriftenaktion gegen Baustellenchaos und "Chaos-Rudi"

Wien (OTS) - "Alle Jahre wieder herrscht in Wien in den Sommermonaten ein Baustellenchaos. Was sich die SPÖ-Stadtregierung aber in diesem Sommer erlaubt, schlägt alle bisherigen Chaosrekorde. Zehntausende Wiener Autofahrer stehen allmorgendlich im Stau, weil Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker einfach nicht fähig ist, ein vernünftiges Baustellenmanagement umzusetzen. Schicker ist absolut rücktrittsreif und muss die personellen Konsequenzen aus seinem Totalversagen ziehen", fordert BZÖ-Wien Obmann Michael Tscharnutter heute. Es hätten sich hunderte empörte Wienerinnen in Wiener bereits beim BZÖ gemeldet und ihren Protest lautstark kundgetan. Das BZÖ überlege deshalb eine Unterschriftenaktion gegen das Schickersche-Baustellenchaos zu starten.

Tscharnutter führt einen besonders absurden Fall als konkretes Beispiel an: So stauen sich an der Unteren Donaustraße seit Montag die Autofahrer täglich bis zu eineinhalb Stunden, weil sinnigerweise die Fahrbahn baustellenbedingt an einer der wichtigsten Einfahrtsstraßen nach Wien von drei auf eine Fahrspur verengt wird. Dieser untragbare Zustand soll bis September andauern. Völlig absurd ist hier aber auch die Tatsache, dass nach Beendigung der Bauarbeiten generell den Autofahrern nur mehr zwei Spuren zur Verfügung stehen sollen, da eine zweieinhalb Meter breite "Radautobahn" geschaffen wird. Nur zehn Meter neben dem Donaukanal mit dem für Radfahrer wie geschaffenen Platz wird um Unsummen eine eigene "Radautobahn" hingepflastert mit der der sicherstellt wird, dass es künftig täglich einen Megastau auf der Oberen und Unteren Donaustraße geben wird. Anscheinend leisten "Chaos Rudi" und die SPÖ schon Vorarbeiten für eine rot-grüne Koalition nach den Landtagswahlen. Die Wienerinnen und Wiener können jetzt schon erkennen, was Ihnen bei einer rot-grünen Mehrheit blüht. Das BZÖ mit Walter Sonnleitner steht für ein friedliches Miteinander von Autofahrern und Radfahrern, ist aber sicherlich nicht für Verkehrsfoltern der Wienerinnen und Wiener zuhaben", so Tscharnutter.

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