Brauner: Wiens Konjunkturmaßnahmen wirken!

Großer Andrang beim Team für Wien - "Team Talk" mit Vizebürgermeisterin Renate Brauner

Wien (OTS/SPW) - "Die aktuelle Situation ist wirtschaftspolitisch keine leichte, die Krise ist noch nicht vorbei!", erinnerte Vizebürgermeisterin, Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner am Mittwochabend zu Beginn ihres Referates im Dachsaal des Wiener Ringturms, der trotz Halbfinalspiel der Fußballweltmeisterschaft bis auf den letzten Platz gefüllt war. "Aber bisher haben wir in Wien das Schiff sehr gut durch die Wogen dieser Krise gesteuert und das soll auch weiterhin so bleiben", bekräftigte die Vizebürgermeisterin. Ihr Ziel sei es ein besonderes "Triple A" zu erreichen: "Arbeitsplätze für die Menschen, Ausbildung für die Jugend und Aufträge für die Klein- und Mittelbetriebe."****

Sie sei es Leid von konservativer Seite immer wieder zu hören, die Menschen hätten über ihre Verhältnisse gelebt, so Brauner: "Da frage ich mich: Wer hat über die Stränge geschlagen? Die alleinerziehende Mutter? Der Sozialhilfeempfänger? Die Mindestpensionistin? Sicher nicht." Vielmehr liege die Verantwortung bei den Spekulanten und einem "außer Rand und Band geratenen Finanzsystem". Man müsse daher Maßnahmen setzen, die solche Krisen in Zukunft verhindern und diesem Finanzsystem "endlich Fesseln anlegen".

Aber auch in der direkten Bewältigung der Krise gäbe es noch viel zu tun, unterstrich Brauner. In Wien sei man hier aber sehr gut aufgestellt: "Wien hat im Krisenjahr den geringsten Anstieg an Arbeitslosigkeit. Das bedeutet unsere Konjunkturmaßnahmen wirken!" So habe Wien ein Konjunkturpaket in der Höhe von 700 Millionen Euro geschnürt und schwerpunktmäßig in Arbeitsmarktpolitik, Infrastruktur oder auch Forschung und Entwicklung investiert. "Und vor allem haben wir es gemeinsam mit Sozialminister Hundstorfer geschafft, die Jugendarbeitslosigkeit relativ gut in den Griff zu bekommen, die Zahl der Lehrstellensuchenden ist zurück gegangen. Darauf bin ich sehr stolz!", betonte die Vizebürgermeisterin in Bezug auf die Wiener Ausbildungsgarantie. "Darüber hinaus haben wir eine eigene Kümmer-Nummer für alle Fragen zu Lehrstelle und Beruf ins Leben gerufen. Denn junge Leute im Stich zu lassen, ist nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern auch bildungs- und wirtschaftspolitisch fatal".

Jedenfalls werde man in Wien auch weiterhin "gegen die Krise investieren und nicht in die nächste Krise hineinsparen", bekräftigte Brauner: "Wir werden sicher nicht bei den Sozialausgaben sparen, wie etwa in Kärnten, wo der Heizkostenzuschuss und die Lehrstellenförderung gestrichen wurden. Und wir werden auch sicher nicht den Gratis-Kindergarten abschaffen, wie das Frau Marek fordert!" Vor allem sei der Gratis-Kindergarten als Mittelstandsförderung auch eine wirtschaftspolitisch wichtige Maßnahme, ergänzte Brauner und fasste zusammen: "Ja, wir müssen sparsam und effizient wirtschaften, aber nicht dort sparen, wo die Menschen uns brauchen."

Im Herbst stehe eine große Entscheidung für Wien an, so Brauner: "Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass der Weg, der Wien zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gemacht hat, weitergeführt wird. Wir brauchen keine zerstrittenen Grünen, keine Frau Marek, die Wien permanent nur schlecht redet, und schon gar keine FPÖ, die noch keinen einzigen konstruktiven Vorschlag eingebracht hat. Daher müssen wir alles daran setzen, dass möglichst viele Menschen zur Wahl gehen und unserem Bürgermeister ihre Stimme geben. Diese wunderschöne Stadt verdient es, einen Bürgermeister Häupl zu haben!" (Schluss)lk

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