Wurm: Deutsche Studie beweist - "Einkommenstransparenz notwendig für mehr Lohngerechtigkeit"

Wien (OTS/SK) - "Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
hat 10.000 Erwerbstätige befragt, ob sie ihr Einkommen als gerecht ansehen. Wenn nicht, sollten sie ein gerechtes Einkommen nennen. Dabei wurden Frauen deutlich geringer entlohnt als Männer - für gleiche Leistungen. Das ist ein eindeutiger Beweis dafür, wie wichtig die Umsetzung der Einkommenstransparenz ist", betonte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm zur vor kurzem veröffentlichten Studie. "Aber, es ist nicht so, dass Frauen ein geringeres Einkommen einfach akzeptieren, sondern es liegt an mangelnder Transparenz -Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen einfach nicht, wer für welche Leistung wie viel bekommt. ****

Ein Ergebnis der Studie zeige auch, dass sowohl von den Frauen als auch den Männern eine unterschiedliche Entlohnung bei gleicher Leistung grundsätzlich abgelehnt wird. "Deshalb erwarten wir uns von den verpflichtenden Einkommenberichten, auf die sich die Sozialpartner vor kurzem verständigt haben, einen Riesenfortschritt und eine Bewusstseinsveränderung in Sachen mehr Lohngerechtigkeit.

Ab nächstem Jahr müssen erstmals in Österreich in Betrieben mit mehr als 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verpflichtend Einkommensberichte vorgelegt werden und in den Folgejahren sind auch kleinere Betriebe zur Offenlegung ihrer Gehälterstruktur verpflichtet. Frauen bekommen in Österreich für die gleiche Arbeit noch immer um bis zu 18 Prozent weniger Lohn, nur auf Grund ihres Geschlechts. Mit der Offenlegung der Gehaltsstruktur in den einzelnen Betrieben wird diesem "Frauenabschlag" ein Riegel vorgeschoben, so Wurm. (Schluss) sv/mp

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