BZÖ-Lugar: Grüne schaden mit Radikalforderung der Umwelt

Wien (OTS) - Ein Komplettausstieg aus dem "Ölgeschäft", wie von den Grünen gefordert, ist nicht umsetzbar, warnt BZÖ-Umweltsprecher Robert Lugar. "Wir wollen gemeinsam etwas bewegen und erreichen, diese Radikalforderungen sind aber nicht realistisch und schaden damit der Umweltbewegung", so Lugar, der die Umsetzung der vom BZÖ erstellten Energieautarkie fordert.

Das BZÖ stehe für konsequente, aber vernünftige Maßnahmen bei der Einsparung fossiler Energien. Thermische Sanierung, Biomasse, Photovoltiak und Windenergie, sowie ein möglichst vollständiger Ausbau der Wasserkraft seien der richtige Weg. Durch die radikalen Forderungen der Grünen würden solche Vorschläge für die sinnvolle Einsparung von fossilen Energien jedoch abgewertet. Damit sei der Umwelt mit Sicherheit nicht gedient.

"Einzelne Wirtschaftsbereiche wie die Pharma-, Kunststoff- oder Bauindustrie werden auch in Zukunft nicht ohne Erdöl auskommen. Realistisch ist es aber, im Zuge einer Energieautarkie die Öl-Importe zurückzuschrauben", erklärt Lugar. Dazu müssten erneuerbare Energien endlich forciert werden.

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