Wurm/Eberl: Innsbrucker Studie beweist - Quoten wirken!

Wien (OTS/SK) - "Frauen sind immer besser ausgebildet, schaffen es aber trotzdem oft nicht bis an die Spitze. Dass sich Frauenquoten auf die Chancen der Frauen hier positiv auswirken, hat jetzt auch eine Studie des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck bewiesen", so SPÖ-Frauensprecherin und Tiroler SPÖ-Frauenvorsitzende, Gisela Wurm, gemeinsam mit der Innsbrucker SPÖ-Gemeinderätin, Angela Eberl, die darin eine weitere Bestätigung der Forderung der SPÖ-Frauen nach Quoten sehen. In einem Experiment mit 360 TeilnehmerInnen wurde gezeigt, dass positive Diskriminierung und Quoten besonders stark wirken. "Denn es hat sich gezeigt: Von selbst geht gar nichts", so Wurm und Eberl. ****

SPÖ-Frauensprecherin im Innsbrucker Gemeinderat, Angela Eberl: "Auch das Land Tirol sollte sich die Studie der Innsbrucker Uni genau ansehen und zu Herzen nehmen. Denn in den Tiroler landesnahen Unternehmen finden sich kaum Frauen in der Geschäftsführung und in den Aufsichtsräten."

Auch habe man in anderen Ländern gesehen, dass Quoten wirken - so habe sich der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten in den vergangenen fünf Jahren mehr als vervierfacht. Wurm und Eberl wiesen auf das Beispiel der Deutschen Telekom hin, das als erstes der 30 Dax-Unternehmen eine Frauenquote einführt. Als Grund für die Einführung einer Quote gaben die Manager an, dass eine Studie ihres Beratungsunternehmen McKinsey ergab, dass international tätige Unternehmen mit einem relativ hohen Anteil an weiblichen Führungskräften sehr oft sehr gut abschnitten. "Die Unternehmen machen das, weil es sich wirtschaftlich für sie rechnet und nicht weil sie frauenpolitisch so engagiert wären."

Um dem geringen Anteil von Frauen in Österreichs Führungsetagen entgegenzuwirken, hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Vorschlag gemacht, mit einem Stufenplan die Frauenquote in Aufsichtsräten auf 40 Prozent zu erhöhen. "Sie hat mit der Innsbrucker Studie einen weiteren Beweis für die Richtigkeit ihres Vorhabens in den Händen und wir werden sie in ihrer Beharrlichkeit weiter voll unterstützen", betonte Wurm. (Schluss) mo/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002