Grüne Wien: Beeindruckende Ablehnung der Wohnsammelgarage Trunnerpark

Maresch: "Befragungen bei Garagenprojekten sollen in Wien zum Standard werden"

Wien (OTS) - "Ich freue mich sehr, dass beim Projekt der
Tiefgarage unter dem Trunnerpark die Vernunft gesiegt hat", kommentiert der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch die klare Ablehnung des Projekts durch die Bevölkerung. Die Bürgerinitiative hatte sich im Oktober 2009 mit Bezirksvorsteher Kubik auf die Durchführung einer Grätzelbefragung geeinigt. "Gut, dass das Problem dadurch konfliktfrei gelöst werden konnte", so Maresch weiter. "Noch besser wäre es, würden sich die BezirksvorsteherInnen des 1., 16. und 17. Bezirk an ihrem Amtskollegen ein Beispiel nehmen. Denn auch dort gibt es umstrittene Garagenprojekte mit Bürgerprotesten", nimmt Maresch auf die Standorte 1, Zelinkagasse, 16, Johann-Nepomuk-Berger-Platz, 16, Stöbergasse und 17, Geblergasse Bezug.

"Das eindeutige Ergebnis ist auch ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass vielen Menschen Garagen weniger wichtig sind, als die SPÖ immer behauptet", nimmt der Grüne Bezirksvorsteherstellvertreter der Leopoldstadt, Adi Hasch auf das Ergebnis Bezug. Ein wichtiger Grund für die Ablehnung der Garage ist sicher die Tatsache, dass es in diesem Grätzel keine Parkplatzknappheit gibt und in der Nordbahnstraße sowieso eine neue Garage gebaut wird. "Dies macht es auch leichter, die im Zuge der Diskussion vorgeschlagene Aufwertung des Grätzels auch ohne Tiefgaragenbau umzusetzen", erklärt Hasch. Wir schlagen daher vor, dass Bezirksvorsteher Kubik rasch die Ausarbeitung eines diesbezüglichen Detailprojekts in Auftrag gibt, welches auch eine Kostenschätzung enthalten soll", so Hasch. Danach soll die Umgestaltung der näheren Umgebung des Trunnerparks schrittweise erfolgen. "Zentrale Punkte der Umgestaltung sind die Vergrößerung des Trunnerparks unter Einbeziehung der Grünfläche zwischen dem Arbeitsinspektorat und dem Bezirksgericht sowie eine verkehrsberuhigte Zone vor den Schulen Vereinsgasse/Pazmanitengasse in der Gabelsbergergasse", so Hasch abschließend.

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