Mölzer: Komorowskis Wahl bedeutet Schwächung des EU-kritischen Lagers

Sieg des rechtsliberalen Kandidaten bei polnischer Präsidentenwahl bedeutet aber auch eine Chance zur Überwindung germanophober Reflexe

Wien (OTS) - Die Wahl des rechtsliberalen Kandidaten Bronislaw Komorowski zum neuen polnischen Staatspräsidenten bedeute eine Schwächung des EU-kritischen Lagers, das sich für eine grundlegende Reform der Europäischen Union einsetze, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Komorowski sowie seine Partei, die regierende Bürgerplattform, zeichnen sich durch eine vollkommen unkritische Haltung gegenüber der EU und ihren Irrwegen aus - ganz im Gegensatz zum verunglückten Präsidenten Lech Kaczynski und dessen Zwillingsbruder Jaroslaw Kaczynski, der bei der gestrigen Stichwahl unterlegen ist", erklärte Mölzer.

Allerdings wies der freiheitliche EU-Mandatar auch darauf hin, dass Komorowskis Wahl zum polnischen Staatspräsidenten auch eine große Chance für eine Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen sei. "Nun werden hoffentlich die in Polen teilweise immer noch bestehenden germanophoben Reflexe überwunden werden, sodass Warschau endlich ein gutes und spannungsfreies Verhältnis zum deutschen Nachbarn aufbauen kann", schloss Mölzer.

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