FPK-Scheuch fordert Burkaverbot im öffentlichen Raum

Ähnliche Initiativen bereits in Niederösterreich, Vorarlberg, Belgien und Frankreich

Klagenfurt (OTS) - Ein Burkaverbot im öffentlichen Raum fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch. "In vielen europäischen Ländern gibt es bereits Initiativen, die Vollverschleierung für Frauen im öffentlichen Raum zu verbieten. Es wäre auch hierzulande an der Zeit, sich dieses Themas endlich anzunehmen. Im 21. Jahrhundert ist kein Platz mehr für eine religiös bedingte Diskriminierung von Frauen -ganz zu schweigen von den damit zusammenhängenden Fragen der öffentlichen oder der Verkehrssicherheit", erklärt Scheuch. Es wundere ihn, dass die dafür zuständige SPÖ-Landesrätin Prettner nicht schon längst tätig geworden sei. "Aber die SPÖ hat dafür wahrscheinlich wegen ihrer Finanzmisere bei der Kärntner Druckerei und der KTZ keine Zeit", mutmaßt Scheuch.

Die Burka sei ein Symbol der Unterdrückung der Frauen, das nicht aus falsch verstandener Toleranz heraus akzeptiert werden dürfe. Wenngleich die Zahl der Burkaträgerinnen nicht ganz genau feststellbar sei - Experten sprechen von rund 2.000 Frauen österreichweit - müsse man doch aktiv werden. "Jeder einzelne Fall von Diskriminierung ist einer zuviel", so Scheuch. Es gebe bereits quer durch Parteien und Bundesländer den Willen, das Burkaverbot im öffentlichen Raum durchzusetzen, stellt der Kärntner FPK-Obmann mit Verweis auf Landtagsbeschlüsse in Niederösterreich und in Vorarlberg fest. "Wir werden auch in Kärnten einen solchen Anlauf unternehmen", kündigt Scheuch abschließend an.

(Schluss/le)

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