Kickl: Arbeitsmarkt: Kein Grund zur Entwarnung

Geplante Arbeitsmarkt-Öffnung wird sich abermals fatal auf die Arbeitslosenzahlen auswirken

Wien (OTS) - "Es gibt keinen wirklichen Grund, um Entwarnung zu geben", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Einzelne positive Signale würden noch keine Änderung in der Struktur der Arbeitslosigkeit bewirken. Der leichte Rückgang bei den Arbeitslosen sei einerseits saisonal bedingt - etwa im Tourismus -, andererseits seien dies oftmals nur Teilzeitjobs. "Unterm Strich kann man sagen, dass SPÖ-Sozialminister Hundstorfer bis jetzt kein Konzept vorlegen konnte, um eine wirkliche Trendwende am Arbeitsmarkt herbeizuführen. Es gibt etwa keine effiziente Evaluierung der Kurse, es gibt nicht genug Maßnahmen im Bereich Aus- und Weiterbildung", so Kickl weiter.

Für den Aufwand, der nun auf das AMS im Zusammenhang mit der Mindestsicherung zukomme, sei das Arbeitsmarktservice außerdem weder finanziell noch personell gerüstet, dazu seien gerade bei diesem Projekt noch nicht alle Kompetenzen restlos geklärt. Schon jetzt sei das AMS in Wahrheit mit der anhaltenden Krise am Arbeitsmarkt mehr als überfordert, die Zahl der Schulungsteilnehmer sei mit 71.857 noch immer enorm hoch.

Fatal werde sich auch die geplante Arbeitsmarkt-Öffnung im nächsten Jahr auswirken, über die der SPÖ-Sozialminister wieder einmal kein Wort verliere. "Wir warnen vor dem Arbeitslosenheer, das sowohl in Polen als auch in Tschechien und Ungarn steht und nur darauf wartet, den österreichischen Arbeitsmarkt zu überfluten. Gerade in diesem Punkt handeln SPÖ und ÖVP im Verbund - und übrigens ohne jeden Widerstand von Hundstorfer - grob fahrlässig", schloss Kickl.

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