Schieder: Wohnbauförderung muss wieder für Wohnbau genutzt werden

Wien (OTS/SK) - "Die Wohnbauförderung hat einem konkreten Ziel zu dienen: Wohnraum zu schaffen, Wohnungen und Häuser ökologisch zu verbessern und sie hat eine soziale Funktion - nämlich qualitatives Wohnen für alle leistbar zu machen", erklärte Staatssekretär Andreas Schieder. In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass das völlige Ende der Wohnbauförderung in manchen Bereichen zu einer nicht dem eigentlichen Sinn entsprechenden Verwendung dieser Gelder geführt habe. "Das kann nicht der politische Wille sein, dass dieses Geld nicht dafür benutzt wird, wofür es zur Verfügung gestellt wird. Hier sollten wir überlegen, welche Maßnahmen wir setzen können, weil wir auch eines genau wissen: Investieren wir in den Wohnbau und in die Sanierung, dann schaffen wir Arbeitsplätze und stärken die Inlandsnachfrage." ****

In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass manche Länder die Gesamtheit des Geldes weiterhin für Wohnbau und ökologisch sinnvollere Sanierungsschritte investiert haben. "Andere Länder haben sich von den Versprechungen der Finanzwirtschaft hinreißen lassen und auf die großen Gewinne aus Spekulationsgeschäften gehofft. Statt mit großen Gewinnen stehen sie nun mit leeren Hände da. Die Leidtragenden sind jene Menschen, die auf den sozialen Wohnbau und die Förderungen ihrer Projekte angewiesen sind", erklärte Schieder. Es gelte deshalb die positiven Beispiele zu unterstützen und sich darum zu bemühen, dass einheitlichere Mindeststandards vor einer zweckfremden Verwendung schützen.

"Von einer sinnvollen Investition durch die Wohnbauförderung profitieren viele. Zuallererst die Menschen, die eine leistbare Wohnung suchen oder deren Wohnungen und Häuser dank Ökologisierungsschritten energieeffizienter werden. Auch eine sehr arbeitsplatzintensive Industrie und am Schluss natürlich auch der Staat, weil wir Arbeitsplätze schaffen und sichern, weil energieeffizienteres Wohnen bei der Erreichung der Klimaziele hilft und weil der soziale Ausgleich am Wohnungsmarkt ein Wert per se ist." (Schluss) sv/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0010