FPÖ-Zanger: Doppelstrukturen zwischen SIVBEG und BIG vermeiden

Wien (OTS) - Die Strategische Immobilien Verwertungs-, Beratungs-und Entwicklungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz SIVBEG, und deren ineffizienten Synergien waren Thema im heutigen Rechnungshof-Ausschuss. FPÖ-Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger: "Doppelstrukturen, wie sie hier zwischen der SIVBEG und der Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG) vorliegen, sind mit sofortiger Wirkung aufzulösen!"

Dass derartige Doppelstrukturen für horrende Nebenkosten sorgen, ist für Zanger nur einer der Gründe, dass die SIVBEG in die BIG eingegliedert gehört: "Die Erkenntnisse, die der Rechnungshof in seiner Prüfung gewonnen hat, sprechen eine deutliche Sprache. Die internen Verrechnungen zwischen diesen beiden Gesellschaften kosten Unsummen an Geld, die konsequenterweise vermieden werden können."

Über die Vernetzungen, die sich zwischen diesen beiden Gesellschaften ergeben, ist Zanger entsetzt: "Die SIVBEG zahlt Provisionen an die BIG - das alles in einem vertraglosen Zustand! Das gehört schnellstmöglich geändert. Die SIVBEG ist in die BIG einzugliedern und die bestehenden Missstände sind zu bereinigen." Dabei spricht Zanger konkret auf den Geschäftsführer der SIVBEG an, der nebenbei auch noch eine Beschäftigung bei der BIG inne hat. Zanger: "Im Sinne der Inkompatibilität sind solche Zustände zu vermeiden."

Des Weiteren fordert Zanger, dass an die Bieter für die jeweiligen Liegenschaften klare Vorgaben gemacht werden sowie unter welchen Voraussetzungen die vorhandenen Liegenschaften überhaupt veräußert werden. "In der derzeitigen Situation kommt es vor, dass Gutachter die Immobilien zutiefst unterbewerten. Wenn diese dann zu einem höheren Preis weggehen - was natürlich der Fall ist - werden interne Provisionen verrechnet. Es ist vertraglich vereinbart, dass der Käufer die Maklerprovision zu bezahlen hat - im Falle einer solchen Unterbewertung wird die SIVBEG also mit zwei Provisionen belohnt: Der vom Käufer und einer internen. Diese doppelten Provisionszahlungen sind mit sofortiger Wirkung einzustellen!"

Abschließend appelliert Zanger in Richtung Verteidigungsminister Darabos: "Die Erkenntnisse und Empfehlungen des Rechnungshofes sprechen eine klare Sprache. Die Vorgaben sind mit sofortiger Wirkung umzusetzen, Minister Darabos hat schnellstens zu handeln!".

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0016