FP-Gudenus zu Schulschluss: "Nicht genügend" für Brandsteidl

Wien (OTS/fpd) - Wenn SPÖ-Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl Containerklassen tatsächlich schön findet, Sitzenbleiben für unnötig hält und keine Probleme mit dem hohen Migrantenanteil in den Klassen sehe, so sei sie mit ihrer Einstellung ziemlich daneben und würde von der Bevölkerung zu Schulschluss zu Recht mit einem glatten "Nicht genügend" beurteilt, so heute der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Nachdem bekannt wurde, dass es in Wien die meisten Fünfer und Sitzenbleiber gibt, wurde bereits in mehreren Schulen Druck auf die Lehrer ausgeübt, um die Kinder mit allen Mitteln in die nächsten Klassen zu bringen. Gäbe es nun tatsächlich kein Durchfallen mehr sondern nur mehr ein Kurssystem, wie es Brandsteidl plant, so stelle sich die Frage wie es die betroffenen Kinder schaffen sollen, neben dem Regelunterricht zusätzlich den Stoff des Vorjahres nachzulernen. Sie kämen ja nicht einmal mit dem Stoff eines Jahres zurecht und bräuchten daher nur zu oft Nachhilfe.

Dank Häupl, Brandsteidl & Co. sei der Bildungsverfall gerade in Wien enorm, was diverse Studien belegen. Langsam müsse zudem aber befürchtet werden, dass bald alles in der Schule nur mehr freiwillig sei, keine Leistung mehr erbracht werden müsse und es keine Konsequenzen mehr geben werde - überhaupt werde wahrscheinlich dann bald auch gleich die Schulpflicht als solches abgeschafft.

Den großen Migrantenanteil in den Klassen, auf Grund dessen vor allem die schweren sprachlichen Defizite der Kinder existieren, für unproblematisch zu halten, könne Brandsteidl zudem nur polemisch gemeint haben. Außerdem solle sich die Stadtschulratspräsidentin besser um die vielen Mobbingfälle in den Schulen vor allem auch gegen inländische Schüler kümmern. Schlussendlich könne die Ganztagsschule nach Meinung der FPÖ nur ein frei wählbares Angebot sein, jedoch nie verbindlich, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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