Mayer: Wie lange kann AHS-Scholik noch blockieren?

Wien (OTS/SK) - "Während die ÖVP-Wissenschaftsministerin, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Katholische Kirche, Pflichtschullehrerinnen und -lehrer und viele Experten erkannt haben, wie wichtig die "Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen" für die Zukunft Österreichs und seiner Kinder ist, wettert AHS-Vertreterin Eva Scholik - offenbar aus reinem Standesdünkel - gegen eine überfällige Reform in der Sekundarstufe I. Scholik ist es offenbar wichtiger, persönliche Vorteile für eine kleine, aber mächtige AHS-Lehrergruppe mit "Zähnen und Klauen zu verteidigen", als sich für mehr Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler einzusetzen. ****

Es sei zweifelsfrei erwiesen, dass die derzeitige viel zu frühe Selektion unserer Kinder mit 9 Jahren nicht nur die Chancen von Kindern aus bildungsfernen Schichten schmälert, sondern selbst leistungsstarke und hochbegabte Schüler und Schülerinnen in ihrer Entwicklung einschränkt. "Und das alles um den Preis eines persönlichen Vorteils einer kleinen Berufsgruppe", so Mayer.

Mayer richtet daher an ÖVP-Obmann und Vizekanzler Josef Pröll die Frage: "Wie lange lassen Sie noch die dringend anstehende Reform der Schule für die 10- bis 14-Jährigen von Blockierern wie Eva Scholik verhindern?" (Schluss) sa/mp

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