FP-Amhof: Franz-Josefs-Bahnhof vor dem mittelfristigen Aus!

Ende des Bahnhofbetriebes ist absehbar

Wien (OTS/fpd) - Wie von den Freiheitlichen schon länger vermutet, ist spätestens seit der Einleitung einer Anrainerbefragung über die weitere Verwendung der Flächen der Wirtschaftsuniversität und des Franz-Josefs-Bahnhof ein Ende des Bahnhofsbetriebs absehbar, so der FPÖ-Klubobmann aus Alsergrund, Gregor Amhof.

"Aus freiheitlicher Sicht könnte auf dem Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs und dem Hauptgebäude der Wirtschaftsuniversität in der Augasse ein Projekt entwickelt werden, welches eine Nutzung der von der ÖBB (nach Fertigstellung des Zentralbahnhofs) und der WU (nach Übersiedelung an einem neuen Standort) nicht mehr benötigten Flächen als Freizeit- Erholungs- und Einkaufszentrum vorsieht", so Amhof.

Hierzu sollen die Regionalzüge der ÖBB nur mehr bis zur U4/U6 Station Spittelau geführt, das Bahnhofsgebäude samt Überbauung sowie der WU-Komplex abgetragen werden. Bei dieser Gelegenheit sollte die Front des neuen Gebäudes vom Julius-Tandler-Platz aus rund 30 Meter zurück genommen werden und die Fassade des ursprünglichen K&K-Bahnhofs als architektonisches Zitat wieder aufnehmen, so Amhof. "Weiters soll auf zwei einander kreuzende, fußläufige Querungsmöglichkeiten (Althanstraße - Nordbergstraße und Julius-Tandler-Platz - zur U6/4 sowie den Regionalzügen der ÖBB) in Form einer Passage geachtet werden, um eine Barrierewirkung, wie sie derzeit besteht, zu verhindern", meinte Amhof.

"Anregungen und Ideen von den Anrainern und Anwohnern zu erfragen, ist bloß der erste, öffentlich sichtbare Schritt - weg vom Bahnhof mitsamt seinem Umfeld und hin zu einem neuen Stadtteil. In Wahrheit aber sind die Liegenschaftseigentümer und deren Besitzer - also ÖBB und BIG - am Zug, was sie bereits in der nächsten Sitzung der Bezirksentwicklungskommission unter Beweis stellen könnten", schloss Amhof. (Schluss)paw

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