FSG-NÖ zu Rechnungshofbericht: Berichte müssen ernst genommen werden

Haneder: "Es gibt nichts mehr zu verheimlichen und nichts zum herumdeuteln"

Wien (OTS) - (FSG-NÖ) - "Rechnungshofberichte müssen ernst genommen werden", stellt der Vorsitzende der FSG-NÖ, Hermann Haneder, zur aktuellen politischen Diskussion rund um die Veranlagung von Wohnbaugeldern in Niederösterreich fest. Der vorliegende Endbericht bestätige alle bislang vorliegenden Vermutungen und sei daher von allen Beteiligten als Grundlage für die weitere politische Diskussion zu akzeptieren, so Haneder.++++

"Wenn eine Milliarde weg ist, ist sie weg. Es gibt nichts mehr zu verheimlichen und nichts zum herumdeuteln", meint Haneder zum Rechnungshofbericht wörtlich. Haneder erwarte sich in den nächsten Woche volle Aufklärung und volle Transparenz der politischen Verantwortung. Es müsse weiters mit aller Kraft verhindert werden, dass weitere Verluste durch die komplizierten Veranlagungskonstruktionen bzw. Spekulationen entstehen.

"Wenn ich im Rechnungshofbericht lese, dass die Veranlagungsrenditen der Fondsspekulationen mit nur einer Ausnahme deutlich unter den Renditen laufzeitgleicher sicheren Veranlagungen von österreichischen Pensionskassen liegen, ist das bedauerlich. Wenn ihm Herbst über den Budgetbedarf für die Folgen der Banken- und Krisenpakete offen diskutiert wird und Sparpakete geschnürt werden, werden die Erträge aus der verlorenen Milliarde in NÖ sehr fehlen", so Haneder abschließend.

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