FPK- Zellot: SPÖ überschreitet in Villach Grenze politischer Kultur

Protestieren, bevor man überhaupt redet, verletzt jede Fairness

Klagenfurt (OTS) - "Ausgerechnet die SPÖ, die gerne von
politischer Ethik spricht, überschreitet heute in Villach die Grenze politischer Kultur. Sie verletzt jeden Grundsatz politischer Fairness", kritisiert der Villacher FPK-Bezirksobmann LAbg. Roland Zelloth.
Denn normalerweise sei es üblich, dass man ein Problem beredet, Argumente austauscht und den Sachverhalt genau erhebt. Und erst dann kommen etwaige Protestmaßnahmen.

Die Villacher Sozialstadträtin Gerda Sandriesser drehe dieses Grundprinzip politischer Kultur um. "Mit Hilfe von Parteigenossen in Schule und Elternverein schickt sie Eltern zum Protestieren gegen Soziallandesrat Mag. Christian Ragger auf die Straße, obwohl dieser mit dem Problem therapeutischer Hilfe für beeinträchtigte Kinder in der Schule noch gar nicht befasst worden ist.
Außerdem ist Ragger gar nicht der direkte Ansprechpartner, weil der Verein AvS, der vom Land über eine Million Euro jährlich für diese wichtigen Therapien erhält, dafür neben den Krankenkassen zuständig ist", führt Zellot aus.

Es sei traurig, dass Stadträtin Sandriesser und die SPÖ offenbar nur Krawall machen wollten und dafür Eltern, die einseitig und unvollständig informiert sind, instrumentalisierten, so Zellot. Die SPÖ zeige aber mit diesem primitiven Stil, dass sie keine Lösungskompetenzen mehr hat. "Ich bin überzeugt, dass Landesrat Ragger einen vernünftigen Weg finden wird, aber sicher nicht unter dem Druck von Straße", meinte Zellot.

Er verwies auch darauf, dass die Schule für Schwerstbehinderte dieselbe Anzahl von LehrerInnen bekommt, wie jede andere vergleichbare Schule. Die Regeln dafür gebe ja Unterrichtsministerin Schmied vor, die allen Bundesländern und damit auch Kärnten Normen vorgibt und auch nur für diese genehmigten Dienstposten das Geld bereit stellt. "Wenn sich die SPÖ über die Lehreranzahl aufregt, dann soll sie ihre Proteste nicht an die falsche Adresse von Ragger richten, sondern an ihre eigenen Minister", erklärte Zellot abschließend.

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