FPK-KO Scheuch: Grobe Fahrlässigkeit der SP-Spitze in Sachen Kärntner Druckerei

Klagenfurt (OTS) - Grobe Fahrlässigkeit ortet der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, LAbg. Ing. Kurt Scheuch, bei Verantwortlichen der Kärntner Druckerei und der SPÖ Kärnten. "Die Geschichte um das SPÖ-interne Finanzdebakel ist noch nicht ausgestanden. Es gibt nämlich Informationen, wonach noch bis vor wenigen Tagen - und höchstwahrscheinlich mit dem Wissen von SP-Vorsitzenden Peter Kaiser -
Aufträge vergeben und auch angenommen wurden, obwohl man um die desaströse Finanzsituation der Kärntner Druckerei ganz genau Bescheid gewusst hat. Daher stellt sich die Frage, wie viele kleinere Firmen von der Misswirtschaft der SPÖ-Spitze noch mit betroffen sind. Hat sich die Kärntner Druckerei unter der Führung der SPÖ auch in diesem Bereich gleich verantwortungslos benommen wie gegenüber ihren Mitarbeitern", fragt Scheuch.

Der Versuch, die ganze Geschichte klammheimlich unter den Teppich kehren zu wollen, müsse als gescheitert betrachtet werden, denn die eine oder andere Firma habe sich bereits gemeldet, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Allein schon aus diesem Grund, nämlich um besorgten Bürgern die Sicherheit zu geben, dass Schuldigkeiten, welche die Kärntner Druckerei habe, auch zur Auszahlung kämen, wäre es nur fair, wenn man die von Peter Kaiser oft zitierten neuen Investoren auch bekannt geben würde. "Tut man das nicht, drängt sich der Verdacht auf, dass man nur auf Zeit spielt, um Gläubigern und Arbeitnehmern Sand in die Augen zu streuen", so Scheuch.

Dass sämtliche Fragen und Vorhaltungen anderer politischer Parteien in Sachen Kärntner Druckerei seitens der SP-Spitze keine inhaltliche Entgegnung finden ( wie z. B. die angeblich von einem hochrangigen Funktionär der SPÖ Kärnten getätigte Äußerung: "Bevor ich vorm Kärntner Sanierungsfonds zu Kreuze krieche, werfe ich lieber alle Mitarbeiter hinaus und schicke die Firma in Konkurs"), erstaune und ist auch ein klarer Beweis dafür, dass von dem Gesamtausmaß dieses SP-Desaster bisher nur die Spitze des Eisberges zu sehen ist, so Kurt Scheuch abschließend.

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