VP-Leeb ad Brauner: "Aussagen sind Verhöhnung aller Arbeitslosen"

Wien behält rote Laterne in Sachen Arbeitslosigkeit - Beschäftigungspaket wirkungslos

Wien (OTS) - "Die heutigen Aussagen der Vizebürgermeisterin in Sachen Arbeitslosenzahlen sind eine Verhöhnung aller Arbeitslosen in Wien. Auch wenn ich Brauner in einem Recht geben muss: Die Arbeitslosenzahlen zeigen die Robustheit und Stabilität der Arbeitslosenquote in Wien - und das arbeitsmarktpolitische Versagen der SPÖ Wien. Die Arbeitslosenquote ist im Österreich-Vergleich seit Jahren stabil am schlechtesten. Während in Restösterreich die Arbeitslosenzahlen im Schnitt um 7,3 Prozent zurückgegangen sind, weist Wien lediglich einen Rückgang von 0,8 Prozent auf", so ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb zu den heutigen Arbeitslosenzahlen.

Brauner verkenne die Situation, wenn sie sich in Lobhudelei auf Grund dieser Zahlen ergehe, kritisiert Leeb: "Fast 70.000 Wienerinnen und Wiener sind derzeit ohne Beschäftigung. Dank des so genannten Beschäftigungspaketes der Stadt Wien werden die Arbeitslosen aber weiterhin nur in ihrer prekären Situation verwaltet und in Stiftungen, Umschulungen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten versteckt. Das hat mit aktiver Arbeitsmarktpolitik genau gar nichts zu tun."

Stadt überlässt KMUs dem Kampf mit überbordender Bürokratie

Leeb weist auch die Aussagen Brauners zurück, die Investitionen der Stadt kämen den Klein- und Mittelbetrieben zugute: "Auch wenn Brauner diese Floskel noch so oft verwendet, wird sie nicht wahrer. Fakt ist, dass Investitionen nach wie vor hauptsächlich in jene Unternehmen getätigt werden, die im Einflussbereich der Stadt stehen. Die Klein-und Mittelbetriebe überlässt die Stadt dem Kampf mit überbordender Bürokratie, einem undurchsichtigen Förderdschungel und dem wirtschaftsfeindlichen Klima in Wien."

Bezeichnend ist für die ÖVP-Stadträtin auch der Anstieg offener Stellen, die leider nicht besetzt werden können: "Das ist ein weiterer Beweis für das Versagen der Stadt und nur darauf zurückzuführen, dass durch die verfehlte Bildungs- und Ausbildungspolitik der Stadt Wien einfach nicht genügend ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen."

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