Kadenbach: Gütertransport auf der Donau muss intensiviert werden

Bei Ausbau der Donau ökologischer Aspekt von besonderer Bedeutung

Wien (OTS/SK) - Gestern, Mittwoch, fand in Brüssel eine hochrangig besetzte Konferenz zur EU-Donauraumstrategie statt, organisiert von den Botschaften der acht Donauanrainerstaaten. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz war die Zukunft der Donauschifffahrt. Karin Kadenbach, SPÖ-EU-Abgeordnete und stv. Mitglied im Regionalausschuss, plädiert für einen Ausbau der Donau, um sie für den Schiffsverkehr zu attraktivieren. "Natürlich muss bei einem Ausbau der Donau der ökologische Aspekt Beachtung finden. Keinesfalls darf es dazu kommen, dass Naturschutzgebiete gefährdet werden", unterstreicht Kadenbach. ****

Sie verweist darauf, dass eine verstärkte Nutzung der Wasserstraße zu einer erheblichen Reduktion des CO2-Ausstoßes führen würde. Derzeit werden alleine auf dem Donauverlauf in Österreich rund 10 Millionen Tonnen Güter jährlich transportiert. "Diese Menge entspricht einer LKW-Kolonne von Wien nach Linz, die täglich unterwegs wäre", erläutert Kadenbach. Die Donau stellt das Prioritätsprojekt der 18 transeuropäischen Verkehrsnetze dar. Derzeit gebe es in Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Rumänien Maßnahmen zur Beseitigung von Infrastrukturengpässen, die Berücksichtigung der gemeinsamen Leitsätze über den Ausbau der Binnenschifffahrt und den Umweltschutz im Donaueinzugsgebiet sei dabei von besonderer Bedeutung, so die Europaparlamentarierin.

Die Donauraumstrategie wurde 2009 von der Europäischen Kommission initiiert, es soll dabei eine Strategie für die zukünftige Entwicklung des Donauraums in Zusammenarbeit mit den 14 betroffenen Donaustaaten entstehen. Das Endergebnis wird ein umfassender Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen sein, der aus Mitteln der europäischen Regionalförderung finanziert wird. (Schluss) sv/mp

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