Grillzeit: Geprüftes Spitzenfleisch direkt vom landwirtschaftlichen Produzenten

Qualitätsprogramm "Gutes vom Bauernhof" bietet Sicherheit und Genuss

Wien (OTS) - "Gutes vom Bauernhof", das Qualitätsprogramm der Landwirtschaftskammern, steht für hochwertige bäuerliche Produkte. Gerade in der Grillzeit ist es besonders attraktiv, bei Fleisch die geprüfte Spitzenqualität direkt beim Produzenten zu kaufen. Darauf weist Anton Heritzer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Direktvermarktung der LK Österreich, hin.

Grillprofis wissen: Für den vollkommenen Genuss kommt es vor allem auf eine perfekte Fleischqualität an. Damit können zertifizierte "Gutes vom Bauernhof-Betriebe aufwarten. Da die Auflagen und Kontrollen für das Führen dieser Dachmarke streng sind und den höchsten Qualitätskriterien entsprechen, ist das Fleisch besonders hochwertig und schmackhaft. Somit können Konsumenten das Grillfleisch mit reinem Gewissen genießen.

Artgerechte Tierhaltung

"Die Tiere, von denen das Fleisch stammt, werden auf 'Gutes vom Bauernhof'-Betrieben artgerecht gehalten und stressfrei geschlachtet", betont Heritzer. Fleisch von glücklichen Tieren sei nicht nur gesünder, sondern auch zarter und saftiger. In einem Agrarland wie Österreich sei der Weg zum nächsten Direktvermarkter nicht weit, so der Experte.

Strengste Kriterien

Das Gütesiegel "Gutes vom Bauernhof" vergibt die Landwirtschaftskammer nur an streng kontrollierte Betriebe, die sich laufend weiterbilden und die selbst hergestellten Rohwaren mit größter Sorgfalt auf traditionelle Art verarbeiten. 1.450 Direktvermarkter aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland wurden seit 2002 damit ausgezeichnet. Käufer können so bezüglich Herkunft, Herstellungsart und Qualität der Lebensmittel absolut sicher sein.

Wie erkennt man gutes Fleisch?

Der erste Blick eines erfahrenen Grillmeisters gilt der Farbe: So soll Rindfleisch intensiv rot, Lammfleisch hellrot, Schweinefleisch kräftig rosarot und Kalbfleisch zartrosa sein. Eine leichte Fettmaserung oder Marmorierung ist wünschenswert, denn solches Grillfleisch ist besonders saftig. "Damit das Fleisch mürbe wird und sein typisches Aroma voll entfalten kann, lassen es unsere Direktvermarkter unter kontrollierten Bedingungen einige Wochen reifen. Gut gereiftes Fleisch erkennt man an der etwas dumpferen Färbung im Vergleich zu frisch geschlachtetem und daran, dass es 'Abdruckspuren' hinterlässt", erläutert Heritzer. Grundsätzlich könne man jedes Fleisch, das zum Kurzbraten in der Pfanne geeignet ist, auch grillen. Die Stücke sollten immer quer zur Faser und mindestens fingerdick geschnitten sein. Zu dünn geschnittenes oder zu langsam gegrilltes Fleisch trocknet aus.

Grundregeln beim Grillen beachten

Ernährungswissenschafter können es bestätigen: Gegrilltes ist fettarm und äußerst bekömmlich - vorausgesetzt, man berücksichtigt einige Regeln. Hat man die herzhaften Koteletts, schmackhaft hausgemachten Grillwürstel, marinierten Steaks oder Spareribs einmal beim Direktvermarkter seines Vertrauens erstanden, darf man die Kühlkette nicht unterbrechen. Die Ware sollte daher am besten in einer Kühlbox transportiert und im kältesten Bereich des Kühlschranks längstens ein bis zwei Tage gelagert werden. Eine Stunde vor dem Grillen sollte man das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, damit es sein Aroma entwickeln kann. Wenn Fett oder Saft in die Glut tropft und sich Rauch entwickelt, geraten gesundheitsschädliche chemische Verbindungen auf das Grillgut. Mit Alufolie, Grilltassen oder indirekter Hitze lässt sich das aber vermeiden.

Adressen der "Gutes vom Bauernhof"-Direktvermarkter, schmackhafte Grill- und andere Rezepte sowie stets aktualisierte Informationen sind im Internet auf www.gutesvombauernhof.at zu finden.
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Rückfragen & Kontakt:

DI Elisabeth Lenz
Projektkoordinatorin "Gutes vom Bauernhof"
Schauflergasse 6, 1014 Wien
Tel.: 01 53441-8557, E-Mail: e.lenz@lk-oe.at

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