Peter Haubner: Wachstumsimpulse zur Stärkung des Wirtschaftswachstum notwendig

Heimische Unternehmen profitieren von verstärkter Investitionstätigkeit im Bereich der erneuerbaren Energien

Wien (OTS) - Der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und stellvertretende ÖVP-Klubobmann, Abg. Peter Haubner, spricht sich für die Einführung einer Investitionszuwachsprämie NEU aus: "Die Investitionstätigkeit der heimischen Wirtschaft war in den letzten Monaten rückläufig. Ohne Investitionen unserer Unternehmen in Innovationen, Forschung und Entwicklung wird es sehr schwierig, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wachstum zu generieren. Die Einführung einer Investitionszuwachsprämie NEU wäre daher sinnvoll."

Bei der Investitionszuwachsprämie NEU sollen Unternehmen für zusätzliche, zukunftsorientierte Investitionen eine Prämie von zehn Prozent erhalten. Im Gegensatz zur Investitionszuwachsprämie ALT, die von 2002 bis 2004 existierte, sollen jedoch nur Zukunftsinvestitionen unterstützt werden. So werden Mitnahmeeffekte vermieden. Insbesondere die wertschöpfungsintensiven Investitionen in Anlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter (Software, Lizenzen, Patente etc.), die sich zuletzt besonders schwach entwickelten, sollen durch die Prämie unterstützt werden.

Die Finanzierung sieht Haubner bereits im Budget abgebildet: "Im aktuellen Budget der Bundesregierung sind 250 Millionen Euro für eine Vorzeitige Abschreibung bei Investitionen vorgesehen. Diese Mittel können umgewidmet werden."

Im Zusammenhang mit dem Thema Wachstumsimpulse begrüßt Haubner ausdrücklich den heute, Donnerstag, von Bundesminister Mitterlehner präsentierten Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien. "Der Wirtschaftsbund bekennt sich zu einem Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich. Ich bin wie Reinhold Mitterlehner davon überzeugt, dass wir wie vereinbart einen Anteil der erneuerbaren Energien von 34 Prozent bis 2020 erreichen werden. Besonders die Wasserkraft, eine natürliche Ressource mit der Österreich gesegnet ist, gilt es weiter auszubauen", so Haubner.

Österreichs Energiewirtschaft hat vor bis 2020 Investitionen von über 15 Milliarden Euro zu tätigen. "Das ist ein Konjunkturpaket der Sonderklasse. Denn der Großteil der Wertschöpfung kommt den heimischen Betrieben mit ihren Mitarbeitern und deren Familien zugute." Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär begrüßt in diesem Zusammenhang die gestrige Ankündigung des Verbund, im Herbst eine Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro vorzunehmen. "Mit diesen neuen Mitteln wird der Verbund in Österreich kräftig investieren. Das ist ein wichtiger Impuls für heimische Unternehmen, da gerade Zulieferbetriebe von der Umsetzung solcher Projekte profitieren. Das schafft Wachstum und Arbeitsplätze in unseren Regionen."

Haubner abschließend: "Trotzdem kann sich die heimische Wirtschaft nicht nur auf die Investitionen von Leitbetrieben verlassen. Wir müssen Impulse, wie die Investitionszuwachsprämie NEU, setzen und so die entsprechenden Rahmenbedingungen für Wachstum schaffen. Dieser Impuls bringt auch dem Budget etwas und trägt dazu bei, das Wirtschaftswachstum zu steigern, die Beschäftigung zu erhöhen und damit zusätzliche Steuern und Abgaben als wichtigsten Beitrag zur Haushaltssanierung einzunehmen."

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