Graf zu Hochschuldialog: Gut, dass die Diskussion ins Parlament zurückkehrt

Abschlussbericht ist großteils Wiederholung alter Bekenntnisse und Gemeinplätze

Wien (OTS) - "Mein Respekt gilt all jenen, die den Hochschuldialog bis zum Ende durchgehalten haben. Gut, dass die Diskussion über Österreichs Hochschulen nun ins Parlament zurückkehrt, wo sie auch hingehört", zog der Obmann der parlamentarischen Wissenschaftsausschusses, NAbg. Martin Graf (FPÖ), ein Kurzresümee nach der gestrigen Abschlussdiskussion. "Der Endbericht ist überwiegend eine Wiederholung alter Bekenntnisse und Gemeinplätze. Bezeichnend ist, dass das Wort Parlament auf den 50 Seiten außer in einer Fußnote nicht vorkommt", so Graf.

Es sei zum Beispiel weder bahnbrechend noch neu, dass bis 2020 zwei Prozent des BIP in die tertiäre Bildung fließen sollen: "Das hat der Nationalrat schon längst beschlossen, und der freiheitliche Antrag des 12-Punkte-Programms für Österreichs Universitäten sieht sogar vor, dieses Ziel bis 2015 zu erreichen." Ebenso sei es bemerkenswert, dass nun empfohlen werde, bis 2016 die studienplatzbezogene Finanzierung zu ermöglichen: "Das war schon 2008 Gesetz, wurde dann aber mit der nächsten Novelle wieder gestrichen", erklärt Graf

Laut Auskunft des Wissenschaftsministeriums wurden für die zahlreichen Dialog-Sitzungen samt Vor- und Nachbereitung rund 7000 Arbeitsstunden investiert. "Ich wünsche mir, dass der Dialog im neu eingesetzten Unterausschuss im Parlament mit ähnlich großer Energie fortgesetzt wird", so der freiheitliche Wissenschaftssprecher. Es sei zu hoffen, dass sich Ministerin Beatrix Karl den Ergebnissen und Zielen dieses von ihr so engagiert geführten Dialogs nun auch verpflichtet fühle: "In den letzten Jahren hat es außer Lippenbekenntnissen leider nichts gegeben. Hoffentlich ändert sich das endlich."

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