VP-Hoch: Ablehnung des Hochhausprojektes Monte Laa

Wien (OTS) - "Mit mehr Engagement seitens der verantwortlichen SPÖ-Bezirksvorstehung bzw. des SP-Planungsstadtrates wäre beim Bauherrn des geplanten Hochhausprojektes am Monte Laa für die Anrainer weit mehr herauszuholen gewesen. So ist es gerade einmal gelungen, dass eines der drei geplanten Hochhäuser etwas niedriger gebaut wird, als ursprünglich geplant. Und dabei handelt es sich um das ohnehin Niedrigste, das nunmehr 65 anstatt 75 Meter hoch werden soll, während die beiden anderen Häuser wie geplant 110 und 90 Meter hoch in den Himmel ragen werden. Das ist nicht wirklich eine Lösung, mit der den Wünschen der Anrainer Rechnung getragen wurde. Daher hat die ÖVP Wien bei der Sitzung des Gemeinderates die diskutierte Flächenwidmung am Monte Laa abgelehnt", so der Planungssprecher der ÖVP Wien und Favoritner Bezirksparteiobmann LAbg. Alfred Hoch.

"Mit dieser Widmung wird die Lebensqualität zahlreicher Anrainerinnen und Anrainer ebenso wie der Schülerinnen und Schüler am Campus Monte Laa minimiert. Auch die bereits jetzt angespannte Verkehrssituation vor Ort wird weiter verschärft", so Hoch. Die Anrainervorschläge bei der Bürgerversammlung wurden letztlich nicht berücksichtigt und in die Flächenwidmung eingearbeitet.

Folgende Kritikpunkte brachte Hoch in der Debatte vor:

  • Durch die Höhe der drei Türme kommt es zu massiver Schattenbeeinträchtigung der Wohngebäude und des angrenzenden Campus.
  • Die Windsituation konnte nicht nachvollziehbar erörtert bzw. bei der Bürgerversammlung erklärt werden. Aus Erfahrungen vom Wienerberg und der Donauplatte weiß man, wie gefährlich ungelöste Windproblematiken sein können.
  • Die Verkehrssituation - vor allem auch die Versorgung der Bevölkerung mit Öffentlichen Verkehrsmittel - ist schon jetzt mehr als angespannt. Es fehlt vor allem an einem schlüssigen Verkehrskonzept bzw. am Engagement seitens des Bezirks, hier eine Lösung zu finden.
  • Offene Fragen des Denkmalschutzes konnten nicht geklärt werden. Durch die Höhe des nördlichsten Turmes von 110 Metern wird die Sicht vom Belvedere aus beeinträchtigt. Es droht die Zerstörung des Stadtbildes!
  • Die Bebauungsdichte im Stadtentwicklungsgebiet wird deutlich erhöht.

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