Mutter-Kind-Pass-Ausweitung: BZÖ-Haubner: Keinerlei Mehrkosten

"Laden Parlamentsparteien ein, diesem Vorschlag zuzustimmen"

Wien (OTS) - "Wir fordern einen neuen Mutter-Kind-Jugend-Pass mit Untersuchungen bis zum 18. Lebensjahr. Diese sollen einmal pro Jahr stattfinden und auch an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt sein. Da diese Untersuchungen im System finanziert sind, kommt es zu keinen Mehrkosten", erklärte Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner vor dem heutigen Gesundheitsausschuss. "Demnach soll die Mutter einmal jährlich mit dem mitversicherten Kind zum Arzt gehen und auch die Schulärzte sollten "dokumentiert arbeiten", wenn sie in Anspruch genommen werden", so Haubner weiter.

"Die Schlüsselfunktion für die Gewährung der Kinderbeihilfe über den Hauptverband ist im bestehenden System ebenfalls ohne Kosten möglich, da bereits bei jeder Abfrage der Chipkarte beim Hausarzt automatisch im Hintergrund das "Tor zum Melderegister" und das "Tor zum Finanzamt" bezüglich des "steuerlichen Status" geöffnet werden (versichert oder nicht)", sagte Haubner.

Sie fordert daher von der Bundesregierung, dass sie dem Nationalrat so schnell wie möglich ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept für eine Ausweitung des Mutter-Kind-Passes bis zum 18. Lebensjahr übermittelt, das zumindest folgende Punkte beinhaltet:

Ausweitung des bestehenden Mutter-Kind-Passes bis zum 18. Lebensjahr Koppelung der Auszahlung der Familienbeihilfe an den jährlichen Arztbesuch/Schularztbesuch bis zum 18. Lebensjahr
Kriterienkatalog für Untersuchungen und Informationen, die in das Untersuchungsprogramm bis zum 18. Lebensjahr aufgenommen werden, der zumindest folgende Punkte umfasst:

Allgemeine Entwicklungsparameter
Sozialpädiatrische Aspekten der Entwicklung
Gesellschaftliche Integration bei Kindern/Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Sport und Fitness
Ernährungsverhalten und Ernährungsberatung
Datenerfassung und Auswertung als Grundlage für gesundheitsrelevante Maßnahmen für die österreichische Kinder- und Jugendgesundheit Automatische Meldung des Finanzamtes an die zuständige Fürsorgestelle bei Kindern und Jugendlichen, für die mehr als sechs Monate keine Familienbeihilfe mehr angefordert wurde."

Da diese Ausweitung des Mutter-Kind-Passes keinerlei Mehrkosten verursacht, sondern nur ein intelligentes Zusammenarbeiten aller bereits bestehenden Strukturen im österreichischen Sozialversicherungs- und Finanzsystem einfordert, lädt Haubner alle im Parlament vertretenen Parteien ein, diesem BZÖ-Vorschlag zuzustimmen.

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