Neue "Rotlicht-Radars" für Wien

Fünf zusätzliche Standorte im "Kampf gegen Rotlichtsünder"

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, präsentierten Verkehrsstadtrat
Rudi Schicker und Peter Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei, die Ausweitung der Rotlichtüberwachungskameras, kurz "Rotlicht-Radars". "Gemeinsam mit der Polizei haben wir in den vergangenen Wochen eine Reihe von Standorten geprüft und uns nun für fünf davon entschieden. Bei Rotlichtsündern kennen wir keinen Pardon - sie blockieren Straßenkreuzungen, verursachen Staus oder gefährden vor allem schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer", sagt Stadtrat Schicker.

Die neuen Kameraüberwachungs-Standorte sind:

  • 1., Schottenring vor Franz-Josefs-Kai
  • 5., Reinprechtsdorfer Straße / Schönbrunner Straße (Richtung Süden)
  • 9., Universitätsstraße - Währinger Straße, Blickrichtung in die Maria Theresien Straße
  • 12., Altmannsdorfer Straße - vor der Sagedergasse
  • 15., Neubaugürtel vor der Felberstraße

"Die Entscheidung für diese Standorte wurde von der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Stadt Wien und Polizei getroffen. Ausschlaggebend waren vor allem die Anzahl bekannter Verkehrsübertretungen sowie die technischen Möglichkeiten der Realisierbarkeit", erklärt Goldgruber.

Kamerasystem mit 5000 - 6000 Anzeigen jährlich

Wiens erste automatische Rotlichtüberwachungskamera, an der Kreuzung Währinger Gürtel / Nussdorfer Straße, ist bereits seit Mai 2007 in Betrieb. Jährlich "erinnern" rund 5000 - 6000 Anzeigen des Systems die "Rotlichtsünder" an ihren Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Der Strafrahmen reicht dabei von 70 Euro, wegen Missachtung der roten Ampel, bis zu 105 Euro, wenn zusätzlich der Querverkehr behindert wird.

Peter Goldgruber erwartet sich von den neuen Standorten vor allem einen besseren Verkehrsfluss: "Insbesondere in der Früh- und Abendverkehrsspitze führt das Verstellen von Kreuzungen zu unnötigen Behinderungen des Querverkehrs, was bei den Hauptverkehrsrouten besonders problematisch ist." Verkehrsstadtrat Schicker verweist darüber hinaus auf den Beitrag zur Verkehrssicherheit: "Mit einem entsprechenden Bekanntheitsgrad haben die überwachten Kreuzungen auch einen präventiven Charakter. In Wien sind die Menschen europaweit am sichersten unterwegs. Damit das so bleibt, muss auch laufend die Verkehrsüberwachung verbessert werden."

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