Ein Jahr SOKO-Ost: 1.035 Festnahmen

Fekter: Konsequenter Fahndungsdruck gegen Kriminelle

Wien (OTS) - "Die SOKO Ost zeigt Wirkung: der konsequente Fahndungsdruck senkt die Kriminalität", so Innenministerin Maria Fekter zur 1-Jahresbilanz der SOKO Ost. "Die SOKO Ost hat bisher insgesamt 1.035 Personen festgenommen. Statistisch gesehen bedeutet das 2,8 Festnahmen pro Tag."

"Wir erhöhen den Fahndungsdruck, wir stören kriminelle Strukturen und wir kontrollieren wer sich in Österreich bewegt. Auch die Intensivierung der DNA-Spurensicherung an Tatorten ist mir daher ein wichtiges Anliegen.", sagte Innenministerin Maria Fekter. 281 Tatverdächtige wurden auf frischer Tat, zum Beispiel bei der Begehung von Einbrüchen oder Fahrzeugdiebstählen festgenommen. Wegen illegaler Migration wurden 735 und aus verwaltungspolizeilichen Gründen 19 Personen festgenommen.

Die Exekutivbediensteten stellten 536 Kraftfahrzeuge mit einem Gesamtwert von rund 3,1 Millionen Euro und 99 ver- oder gefälschte Dokumente sicher. In 88 Fällen wurden Suchtmittel vorgefunden. Alleine im ersten Quartal 2010 konnte bei der Gesamtkriminalität ein Minus von 7,46 Prozent und bei Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäuser ein Minus von 27,4 Prozent verzeichnet werden. Um die Fallzahlen weiter zu senken, Straftäter auf frischer Tat zu betreten und mehr Strukturermittlungen durchzuführen, wurde unter Federführung des Bundeskriminalamts darüber hinaus ein Masterplan zur Bekämpfung und Eindämmung der Einbruchskriminalität ausgearbeitet.

Innenministerin Maria Fekter baut weiter auf den Masterplan und die Erfahrungen der SOKO-Ost. Die Einsatzgruppen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) wurden personell verstärkt und Strukturermittlungen auf eine neue Ebene gestellt. "Unser Ziel ist es, Täter nicht nur unmittelbar festzunehmen und Diebesgut sicherzustellen, sondern auch detaillierte Informationen über Tätergruppen zu sammeln um punktgenau, im richtigen Moment, einschreiten zu können", sagte Fekter. "Unsere Erfolge - zum Beispiel der Schlag gegen die georgische Täterorganisation - zeigen wie wichtig strukturelle, international geführte, strategische Ermittlungen sind."

Die Innenministerin betont, dass der hohe Fahndungsdruck auch weiterhin aufrechterhalten bleibt. "Österreich ist kein Hort für Kriminelle und Illegale", stellt Fekter fest. "Wir müssen mit unseren Partnern die Organisierte Kriminalität bereits in ihren Herkunftsländern bekämpfen und haben aus diesem Grund die internationale Zusammenarbeit massiv intensiviert." Die Innenministerin: "Österreich ist ein sicheres Land. Mit den gesetzten Maßnahmen kommen wir meinem Ziel jeden Tag einen Schritt näher:
Österreich - das sicherste Land der Welt mit der höchsten Lebensqualität."

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