ORF-Gleichstellungsbeauftragte fordert sachlich fundierte Personalentscheidungen

Wien (OTS) - In Zusammenhang mit derzeit anstehenden Stellenbesetzungen im ORF und vor allem in Hinblick auf die künftige Leitung der TV-Magazine sowie von Ö1 wurden Bewerberinnen ohne fundierte sachliche Grundlage öffentlich diskreditiert, a priori politisch etikettiert und (somit mehrfach) diskriminiert.

Zurufe von - zum Teil ehemaligen - ORF-Entscheidungsträgern via einzelnen Printmedien im Interesse ihrer jeweiligen Kronprinzen erachten die Frauen im ORF überwiegend als mehr als entbehrlich. Sie beschädigen nicht nur massiv das Image einzelner Bewerberinnen, sondern auch einzelner Bewerber, die sich im Zuge standardisierter interner Hearings durchaus selbst präsentieren konnten und keiner Fürsprache ihrer bisherigen Mentoren bedürfen sollten.

Auch wurde die auf einer Betriebsvereinbarung basierende Absicht konterkariert, abseits von Vorannahmen und damit verbundenen Vorurteilen - mit welchen sich gegenständlich vor allem hoch qualifizierte Frauen im ORF konfrontiert sehen - mittels Hearings den Boden für sachlich gerechtfertigte Personalentscheidungen gut aufzubereiten, indem Informationen bezüglich der Hearing-Ergebnisse in Form von Halbwahrheiten nach außen kolportiert und in der Folge verbreitet wurden.

Verallgemeinerung, Verzerrung und Vorverurteilung sollten intern wie extern durch differenzierte und sachlich fundierte Meinungsäußerungen ersetzt werden. Speziell auf die persönliche Integrität unabhängiger ORF-Mitarbeiterinnen abzielende Diskreditierungsversuche entlarven sich von selbst nach der Erkenntnis: "Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul."

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