Vilimsky: Wer zahlt heute das pompöse Abschiedsfest des umstrittenen ORF-Magazin-Chefs Fischer?

FPÖ begrüßt Entscheidung, dass "Im Zentrum" vom Haas-Haus auf den Küniglberg verlegt wird

Wien, 01-07-2010 (OTS/fpd) - Dem Vernehmen nach findet heute Abend ein pompöses Abschiedsfest für den mehr als umstrittenen ORF-Magazin-Chef Johannes Fischer auf der Summerstage statt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die dringliche Frage, ob die Gebührenzahler für dieses Gelage aufzukommen haben und in welcher Höhe sich die in Aussicht genommenen Kosten bewegen. Diesbezüglich Aufklärung begehrt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. ****

Als "klug, richtig und im Interesse der Gebührenzahler" bezeichnet Vilimsky hingegen das in Aussicht genommene Vorhaben, die Diskussionsreihe "Im Zentrum" vom Haas-Haus auf den Küniglberg zu verlegen. Der auch vom Rechnungshof kritisierte Ausstrahlungsort Haas-Haus koste die Gebührenzahler immerhin an die 600.000 Euro im Jahr. Böse Zungen berichten, dass nur die Nähe von ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser zu Attila Dogudan für diese Entscheidung maßgeblich gewesen sein solle, abgesehen davon, dass Oberhauser im Haas-Haus Stammgast sei. Die kaufmännische Entscheidung des ORF, "Im Zentrum" endlich abzusiedeln, sei sehr zu begrüßen. Man müsse Oberhauserund Co endlich zeigen, dass die Mittel der Gebührenzahler auch mit entsprechender Sparsamkeit zu verwenden seien, so Vilimsky.

Jetzt sei es aber dringlich, rasch die Öffentlichkeit aufzuklären, wer heute Abend die Kosten für das angeblich pompöse Abschiedsfest von Johannes Fischer zahle. Gerade das Team Fischer/Oberhauser habe sich ja nicht gerade einen guten Namen hinsichtlich Objektivität gemacht. Die Kostenübernahe durch den ORF wäre mehr als inakzeptabel. Im übrigen, so Vilimsky, werde es nun Aufgabe sein, bestimmte Pensionsverträge am Küniglberg penibel unter die Lupe zu nehmen. Dem Vernehmen nach gibt es hier im Direktoriumsbereich mehr als kritikwürdige Regelungen, so Vilmsky , der auszugsweise daran erinnerte, dass Oberhauser erst vor zwei Jahren eine schier unglaubliche Abfertigung in der Höhe von rund einer halben Million Euro erhalten haben soll, nur weil er vom Hauptabteilungsleiter in das Direktorium wechselte. Diese und andere Themen werden wir künftig auf mehreren Ebenen zu klären haben, so Vilimsky.

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