50.000-Euro-Gewinn: Die Österreicher würden sparen

Frankfurt/Main (ots) -

Zusätzlich verfügbares Geld legen die Österreicher eher zurück als es auszugeben, so das Ergebnis der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie von AXA Investment Managers. Auf die Frage "Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten 50.000 Euro zur freien Verfügung - was würden Sie mit dem Geld am ehesten machen?", gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie das Geld anlegen würden. Rund ein Drittel (34 %) würde das Geld in den Kauf oder die Renovierung einer Immobilie investieren; 30 Prozent würden eine größere Anschaffung tätigen. Nur 12 Prozent würden das Geld für Konsumzwecke nutzen. Als sicher geltende Anlageformen werden bevorzugt: So würden sich 30 Prozent für das klassische Sparbuch entscheiden (2009: 43 %). Nur 10 Prozent würden das Geld für die Aufstockung der Altersvorsorge nutzen. "Das Vertrauen in die Finanzbranche ist noch getrübt. Deshalb entscheiden sich Anleger eher für Anlageformen, die als sehr sicher gelten", begründet Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers. Das Interesse an Investmentfonds steigt besonders bei den Befragten, die sich gut mit Fonds auskennen: 16 Prozent von ihnen würden das Geld in Fonds investieren. Im Vorjahr waren es noch 13 Prozent. "Diejenigen, die sich gut mit Fonds auskennen, haben die Erholung an den Märkten verfolgt und scheinen dadurch optimistischer zu werden", so Kleinemas. Prinzipiell sind die Österreicher Investmentfonds als Altersvorsorgeinstrument gegenüber aufgeschlossen: 51 Prozent finden, dass Investmentfonds für die Altersvorsorge geeignet sind. Im Vorjahr waren es noch 43 Prozent. Die Fondsbesitzer äußern sich überdurchschnittlich positiv: Sie bestätigen sogar zu 59 Prozent die Altersvorsorgetauglichkeit dieser Anlageform (2009: 55 %). "Die Bevölkerung traut Investmentfonds wieder mehr zu, ist aber nach wie vor noch relativ zurückhaltend, was tatsächliche Investitionen in Fonds angeht", so Kleinemas weiter. So geben 42 Prozent (2009: 58%) der Nicht-Fondsbesitzer, die Fonds für altersvorsorgetauglich halten, an, dass mangelnde Liquidität sie von einer derartigen Investition abhält. Ein Blick auf den Ländervergleich zeigt, dass die Österreicher mit ihrer Entscheidung für eine Rücklage nicht alleine dastehen: In allen untersuchten Ländern der Studie belegt die Geldanlage mit Abstand den ersten Platz. So würden in Deutschland 60 Prozent, in der Schweiz 62 Prozent, in Belgien 70 Prozent und in den Niederlanden 58 Prozent die zusätzliche frei verfügbare Summe anlegen. Hinweis an die Redaktion Anmerkungen zur Studie "Die Deutschen und ihr Wissen über Fonds" Im Auftrag von AXA Investment Managers führte TNS Infratest Finanzforschung eine repräsentative Umfrage durch. Die Mehrländerstudie untersucht den Wissensstand der Bevölkerung in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien sowie den Niederlanden zum Thema Investmentfonds. Die Befragung fand im Frühjahr 2010 statt. TNS Infratest führte in jedem Land insgesamt 1.000 Interviews in der Bevölkerung ab 18 Jahren in Haushalten mit Festnetz-Telefonanschluss. Dabei nutzte TNS Infratest die Methode computergestützter Telefoninterviews (CATI). Die Ergebnisse wurden anschließend bevölkerungsrepräsentativ gewichtet. TNS Infratest ist das deutsche Mitglied der TNS-Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. TNS, das mit Research International im Februar 2009 fusionierte, ist seit Oktober 2008 Teil der Kantar-Group, dem weltweit größten Netzwerk in den Bereichen Research, Insight und Consultancy. Für Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT-/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest "fact based consulting" und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. AXA IM Wissensindex Der "AXA IM Wissensindex" errechnet sich aus fünf Indexfragen und zeigt das allgemeine Wissensniveau der Bevölkerung auf. Der Index ermöglicht einen direkten Vergleich mit den Vorjahren, mit anderen europäischen Ländern sowie den Vergleich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Der AXA IM Wissensindex bildet zudem vier Teilgruppen ab, die nach Wissensniveau und Indexpunkten gegliedert sind: Der Profi, der Fortgeschrittene, der Anfänger und der Unwissende. AXA Investment Managers AXA Investment Managers Paris SA (AXA IM) ist ein Multi-Experte in der Vermögensverwaltung und gehört zur AXA-Gruppe, einer der größten internationalen Versicherungsgruppen und bedeutendsten Vermögensmanager der Welt. AXA IM ist mit rund 506 Mrd. Euro (Stand: 31.03.2010) verwaltetem Vermögen einer der größten in Europa ansässigen Asset Manager. Mit knapp 2.500 Mitarbeitern ist AXA IM weltweit in 23 Ländern tätig. Multi-Experte Als Multi-Experte im Asset Management ist AXA Investment Managers in der Lage, Investmentlösungen in allen Assetklassen optimal gemäß der Kundenbedürfnisse zu kombinieren und damit einen signifikanten Mehrwert zu erzielen. Das Ziel von AXA IM ist es, in jedem Bereich Marktstandards zu setzen und eine führende Position einzunehmen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass Spezialisierung, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit der Fondsmanager für eine nachhaltige Performance unerlässlich sind. Deshalb entwickelt das Unternehmen überall dort Expertenteams, wo es über klare Wettbewerbsvorteile verfügt. Weitere Informationen zu AXA Investment Managers unter www.axa-im.at

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