FP-Frank: Wiener Gemeindebau braucht vernünftiges Verwaltungssystem der kurzen Wege

Sofortige Senkung der Miet-, Energie- und Betriebskosten gefordert

Wien (OTS/fpd) - Laut der Broschüre "Wien in Zahlen" liege Wien im Bundesvergleich an erster Stelle, wenn es um die Ausgaben pro Einwohner gehe. Mit Nichten sei dies allerdings ein Zeichen besonders sozialer Wärme der Stadt, zeigt sich die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank überzeugt. Vielmehr seien grobe Versäumnisse am Arbeitsmarkt die Ursache für die hohen Kosten. Diese wiederum seien schuld daran, dass die Menschen zu wenig Geld im Börsel haben und zudem die Miet-, Energie- und Betriebskosten zu hoch sind. Viele der in Wien tätigen internationalen Architekten würden Gebäudearten mit unterschiedlichen Fenstern und großen Glasflächen wählen, wodurch vor allem die Energiekosten durch höhere Heiz- und Kühlkosten steigen.

58.000 Wohnbeihilfenbezieher bekommen in Wien 92 Millionen Euro Mietunterstützung. Davon würden allein 60 Prozent im Gemeindebau leben. Selbst von Seiten des Kontrollamtes wurde bereits kritisiert, dass in den letzten fünf Jahren die Wohnbeihilfen um 50 Prozent gestiegen seien. Dies sei ein typischer Beweis dafür, dass die Wohnkosten viel zu teuer sind, kritisiert Frank.

Viel Geld würden auch die zahllosen Einrichtungen der Stadt Wien verschlingen, die die Mieter eher verwirren, statt für eine Lösung ihrer Probleme zu sorgen. Mehr als 20 verschiedene Anlaufstellen habe die SPÖ mit möglichst viel Werbeaufwand ins Leben gerufen. Dazu käme nun auch noch ein "Willkommensservice" von Wiener Wohnen, kritisiert Frank.

Wirklich sinnvoll wäre die Einführung einer Sicherheitswacht, wie von der FPÖ schon seit Jahren unter anderem auch zur Entlastung der Polizei gefordert. So könnten alle Anlaufstellen zusammengefasst wirkungsvoll im Dienste der Wiener Bevölkerung agieren und die Hilfe suchenden Mieter würden nicht von Stelle zu Stelle geschickt werden, bis sie genervt aufgeben. Der Wiener Gemeindebau brauche keine Anhebung der Einkommensgrenzen, sondern ein vernünftiges Verwaltungssystem der kurzen Wege, das von der Bevölkerung angenommen werde, die Verwaltungskosten nicht unnötig steigen lasse und zur Zufriedenheit sowie zur Sicherheit der Mieter beitrage, fordert Frank abschließend. (Schluss) hn

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