Mitterlehner: "Makler waren in Verhandlungen über neue Verordnung eingebunden"

Wirtschaftsminister verweist auf Gespräche mit Funktionären - Österreich hat im Europavergleich sehr hohe Provisionen

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
weist die Vorwürfe des Vizepräsidenten des Ring Österreichischer Makler, Elmar Dirnberger, zurück, die Novelle der Immobilienmakler-Verordnung sei in einer Nacht- und Nebelaktion entstanden."Der zuständige Fachverband der Wirtschaftskammer war in die Gespräche voll eingebunden und kannte den Begutachtungsentwurf", sagt Mitterlehner. Der behauptete Überraschungseffekt ist somit nicht zu verstehen. "Die Novelle fußt zudem auf dem Regierungsprogramm und ist überfällig", so Mitterlehner.
"Österreich hat im europäischen Vergleich bei der Vermietung die höchsten Provisionen", sagt Mitterlehner weiter. In Österreich zahlen Mieter im Schnitt 22,7 Prozent der Jahresmiete, während in Deutschland nur 13,1 Prozent, in Frankreich 4,5 Prozent, in Italien 3,5 Prozent und in Schweden 1,75 Prozent anfallen. In Belgien, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, in Norwegen und auch in der Schweiz ist die Einschaltung von Maklern nicht üblich. Dort kümmern sich die Hausverwaltungen um die Weitervermietungen und wird doch ein Vermittler beschäftigt, zahlt der Vermieter die Provision.

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