LH Pröll bei Europa-Forum Wachau: Klares Bekenntnis von NÖ zur EU-Strategie für den Donauraum

Seit 1995 wurden insgesamt rund 6,5 Milliarden Euro von Brüssel nach NÖ geholt

Göttweig (OTS/NÖI) - "Von Niederösterreich gibt es ein klares Bekenntnis zur EU-Strategie für den Donauraum - einem der Schlüsselräume für die Gesamtentwicklung der EU mit 38 europäischen Regionen und rund 100 Millionen Menschen. Die Strategie ist ein Instrument, um den globalen Herausforderungen auf regionaler Ebene zu begegnen, und nur mit einer gemeinsamen, sorgfältigen und fokussierten Entwicklung des Donauraums können in dieser Region politische Stabilität erreicht, wirtschaftliches Potenzial genützt und enorme Wachstumschancen erreicht werden. Das wiederum fördert die Weiterentwicklung der gesamten EU und gibt Europa Kraft", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anlässlich 15 Jahre Europaforum Wachau auf Stift Göttweig.

Insgesamt habe das Bundesland Niederösterreich von der Europäischen Union gewaltig profitiert: "Seit 1995 wurden rund 6,5 Milliarden Euro von Brüssel nach Niederösterreich geholt - sei es für die Landwirtschaft, aus dem Sozialfonds und durch EU-Regionalfördermittel. Dadurch wurden in Niederösterreich rund 13.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und rund 42.000 Arbeitsplätze abgesichert", meinte Pröll. Darüber hinaus habe sich laut Landeshauptmann die NÖ Wirtschaftsleistung seit 1995 um 58 Prozent, das verfügbare Einkommen der NÖ Haushalte um 50 Prozent , die Zahl der aktiven Betriebsstandorte in NÖ um 62 Prozent sowie die Exporte aus NÖ bis um das Dreifache gesteigert. "Niederösterreich ist Nettogewinner und hat viele Vorteile aus Europa gezogen", so Landeshauptmann Pröll.

Gerade in schwierigeren Zeiten komme die kleine Einheit immer mehr unter Druck, wenn es um Einfluss oder Geld gehe. "Weil die Regionen nicht auf der Strecke bleiben dürfen, haben wir in Niederösterreich eine gemeinsame starke Achse mit 81 Regionen gebildet und werden am 7. Oktober ein Positionspapier in Brüssel übergeben. Dabei geht es vor allem um die Weiterführung der EU-Fördermittel für Ziel-2-Gebiete ab 2014 bis 2020. Denn je größer Europa, umso stärker müssen die Regionen zusammenhalten, um Europa zusammenzubinden und den Bürgern verständlich zu machen", so Pröll.

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